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Betreibt bereits seit 2003 die bekannte Technik-Seite RoboterNetz.de und testet ebenso lang unter anderem auch Haushaltsroboter für verschiedene Seiten. Er gilt als einer der Experten in Sachen Staubsaugeroboter.
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ILIFE A6, so nennt sich der neueste Staubsauger-Roboter des beliebten chinesischen Herstellers ILIFE. Dass ILIFE Saugroboter mit sehr guten Preis-Leistungsverhältnis herstellt, haben wir ja schon im Test des ILIFE V5 und ILIFE V7 gesehen. Wir waren daher gespannt, was der neue ILIFE A6 jetzt zeigt und haben ihn einige Wochen lang einem Test unterzogen.

ILIFE A6 jetzt auch in Deutschland erhältlich

Eigentlich ist der Saugroboter ILIFE A6 gerade erst die Tage in den Handel gekommen. Er ist jetzt über hier über Amazon*, aber auch hier über GearBest* erhältlich. Das wir den Test jetzt schon bringen können, liegt daran dass ILIFE schon Anfang März so mutig war uns ein erstes Testgerät für den Test bereitzustellen. Das ist keineswegs üblich, zumal sich herumgesprochen hat, dass wir doch recht kritisch testen. Offenbar ist ILIFE wirklich von der Leistung des Gerätes überzeugt, was schon mal ein gutes Zeichen ist. Über den deutschen Distributor (siehe Amazon*) wird sogar 24 Monate Garantie versprochen.

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Zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2017 um 0:08 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

ILIFE A6 sehr kompakt, dennoch gut ausgestattet

Der neue ILIFE A6* ist vom Namen her eigentlich der Nachfolger des ILIFE A4*. Allerdings von der Baugröße und dem kompakten Design erinnert er mehr an den ILIFE V5 bzw. V5 Pro. Er ist mit einem Durchmesser von 31 cm und einer Bauhöhe von nur 7,2 cm fast genauso klein. Diese kompakte Bauart ist sehr beliebt, insbesondere auch bei Frauen, die das Gerät gerne mal umhertragen um ihn in verschiedenen Zimmern saugen zu lassen. Die kompakte Bauart ist jedoch nicht nur sehr handlich, sondern erlaubt dem Saugroboter auch da zu saugen wo andere nicht hin kommen (z.B. enge Stuhlbeine, tiefe Couch).

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Frauen schätzen oft die niedliche kompakte Größe

Aus diesem Grund haben viele Leser schon den V5 dem V7 vorgezogen (wie wir immer wieder aus Rückmeldungen hören), obwohl der V7 eigentlich deutlich leistungsstärker in unserem Test war, da der V5 keine echte Teppichbürste besaß.

Diesen Kompromiss muss man jetzt tatsächlich nicht mehr eingehen, der neue ILIFE A6 bietet nicht nur zwei Seitenbürsten sondern auch eine echte moderne Teppichbürste. Die Teppichbürste besteht aus weichen Gummilamellen, was an moderne Roboter, wie die neuen iRobot Roomba´s 960* oder 980 erinnert. Diese Art „Bürsten“ haben sich bewährt, da sie sowohl gut Schmutz aufnehmen aber dennoch sich kaum Haare darum wickeln. Gerade bei Tierbesitzern sind daher diese Bürstensysteme beliebt und empfehlenswert. Der Wartungsaufwand ist gering da diese Bürsten einfach sehr selten gereinigt werden müssen.

Völlig neu konzipiert ist auch das Schmutzfach, welches beim ILIFE A6 nicht von oben sondern von hinten entnommen wird. Es ähnelt von der Konzeption sehr der Bauart der iRobot Saugroboter, da scheinen die Entwickler sich den Marktführer genau angeschaut zu haben.

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Der Lieferumfang des ILIFE – jetzt auch mit virtueller Wand und Gummilamellenbürste

Der Lieferumfang des ILIFE A6

Neben der bereits vorinstallierten Teppichbürste und den Seitenbürsten sind im Lieferumfang auch gleich Ersatzbürsten enthalten. Natürlich verfügt auch der ILIFE A6 über einen Hepa-Feinstaubfilter, was wieder Allergiker freuen dürfte. Auch ein Ersatzfilter liegt bei. Es ist scheinbar der gleiche Filter, der auch bei den anderen ILIFE und vielen anderen Saugroboter-Modellen verbaut ist. Weiterhin gehört auch wieder eine automatische Ladestation zum Standard-Lieferumfang. Nach Abschluss des Reinigungsvorgangs dockt der Roboter also wieder automatisch an und lädt sich auf.

Das schwarz/weiße Design der Ladestation ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber funktional gibt es da nichts zu kritisieren. Die Ladezeit dauert gewöhnlich 4 bis 5 Stunden.

Die Fernbedienung hat wieder ein LCD wie bei den Vorgänger-Modellen. Sie bietet alle Funktionen die man von einer Fernbedienung erwartet und ist sehr intuitiv zu bedienen. Sie gestattet es den Roboter manuell zu steuern, zur Ladestation zurückzuschicken aber auch Spot- oder Randverfolgung zu aktivieren. Zudem kann mit ihr leicht der Timer des Roboters programmiert werden, die aktuelle und die tägliche Reinigungszeit wird stets im Display dargestellt. Neu ist, dass auch die Saugleistung über die Max-Taste erhöht werden kann. Alle Tests die wir durchgeführt haben, haben wir in der maximalen Saugstufe durchgeführt. Da der Roboter ohnehin sehr leise ist, ist er auch in der maximalen Stufe immer noch leiser als viele andere Saugroboter.
Neu ist auch, dass eine virtuelle Wand im Lieferumfang enthalten ist. Über einen unsichtbaren IR-Strahl lassen sich damit Bereiche absperren und somit den Roboter eingrenzen.

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Die neue virtuelle Wand

Der Saugroboter ILIFE A6 verfügt über ein gültiges CE-Zeichen, wird also auch ganz offiziell in Europa angeboten. Selbst unser Testmodell, welches direkt aus China eintraf, verfügte bereits über ein Netzteil das in deutsche Steckdosen passt, einen Steckdosen-Adapter kann man sich also sparen.
Neben dem genannten Zubehör ist ansonsten noch eine englische Bedienungsanleitung, Batterien für Fernbedienung und eine kleine Reinigungsbürste sowie der Saugroboter selbst im Lieferumfang enthalten.
Auf eine Wischfunktion, wie beim ILIVE V5 Pro, hat der Hersteller bei diesem Modell zugunsten der kompakten Bauart und der Teppichbürste verzichtet. Sicher eine gute Entscheidung, denn in der Praxis wird die Wischfunktion, nach unserer Erfahrung, nur von wenigen Käufern wirklich dauerhaft genutzt.

Edles Design mit Hochglanzoberfläche

Schon beim Auspacken fällt einem das edle Design ins Auge, der Roboter wirkt wesentlich edler und teurer als die Vorgängermodelle. Die Hochglanzoberfläche spiegelt derart stark, dass sich sogar Kamera oder Stativ sehr oft spiegelte. Leider hat dieses schwarze Hochglanzdesign aber auch den Nachteil dass man sehr schnell viele Fingerabdrücke auf der Oberfläche sieht. Auch Staub, insbesondere Sand von unserer Testfläche war sehr schnell gut sichtbar. Man wird also nicht drumherum kommen ihn ab und zu mal abwischen zu müssen.

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Hochglanzoberfläche, da spielt sich sogar der Fotograf

 

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Unteransicht – Gut zu sehen auch das neue Hinterrad

ILIFE A6 Handhabung und Praxis

Der Bedienung ist wie bei den Vorgängermodellen äußerst einfach. Der Roboter verfügt neben einem Einschalter nur über eine einzige Taste. Der erste Tastendruck schaltet den Roboter ein, der zweite Tastendruck lässt ihn das Zimmert reinigen. Da kann man auch ohne dem Lesen des Handbuches kaum was falsch machen. Natürlich kann der Roboter genauso leicht auch über die Fernbedienung gestartet werden. Die Fernbedienung funktioniert in der Praxis sehr gut, da sie über zwei IR-LEDs ein starkes IR-Signal aussendet, sie muss also keineswegs so genau auf den Roboter ausgerichtet werden wie es bei so manchem billigen Saugroboter der Fall ist. Auch das manuelle Steuern des Roboters zu einer bestimmten Stelle im Raum funktioniert an sich recht gut da der Roboter bei Drehbewegungen Zwischenstopps einlegt und sich so selten mehr dreht als man möchte. Dennoch, ab und zu hat es da im Test auch etwas gehakt und Tasten mussten mehrfach gedrückt werden um den Roboter in die Richtung zu bewegen in die er soll. Warum es da manchmal etwas gehakt hat war uns unklar. Aber dennoch war der Roboter trotz dieses Mankos noch besser zu manövrieren als viele andere Saugroboter.

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Auch für Teppiche ist der ILIFE A6 geeignet

Wesentlich störender war die Tatsache, dass man die stärkere Saugleistung bei jedem Start neu aktivieren musste. Gewöhnlich nutzen wir Saugroboter immer in der stärksten Saugstufe, alles andere macht aus unserer Sicht selten Sinn. Von daher war es wirklich etwas nervig dass man bei jedem Start wieder die Max-Taste drücken musste. Eine Möglichkeit dies fest zu speichern haben wir bislang nicht gefunden. Auch bei der Timer-Programmierung kann der Max-Modus leider nicht genutzt werden.
Das Entnehmen des Schmutzfachs ähnelt wie schon angesprochen den teureren iRobot-Modellen. Das Schmutzfach lässt sich durchaus sehr praktisch von hinten herausziehen, man spart sich das Aufklappen einer oberen Klappe. Schmutz fällt in der Regel auch nicht heraus, da das Schmutzfach vorne eine recht hohe Kante besitzt. Das Entleeren geht ebenfalls genauso einfach wie bei den iRobot Modellen, man klappt den Schmutzbehälter vorne auf und schüttet den Schmutz in den Mülleimer. Sollte einmal etwas hängen bleiben, was bei Katzenhaaren schon mal vorkommen kann, dann kann man die mitgelieferte kleine Bürste zu Hilfe nehmen.

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Das Schmutzfach ähnelt den Modellen von iRobot

 

Um den Filter zu entnehmen gibt es oben am Schmutzfach einen extra Klappe, auch das funktioniert sehr gut. Sehr schön ist auch, dass vor dem Hepa-Filter noch zwei Vorfilter im gleichen Fach untergebracht sind. Dies führt dazu dass die Filter nicht so schnell verstopfen und nicht so oft gereinigt werden müssen. Aber mindestens einmal pro Woche würde ich empfehlen die Filter schon mit einem herkömmlichen Staubsauger oder Akku-Staubsauger auszusaugen.

Aufgepasst bei der virtuellen Wand

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Die neue virtuelle Wand

Auch die „virtuelle Wand“ zum Absperren von Türen oder Bereichen funktioniert durchaus gut. Allerdings muss man genau aufpassen wie herum man sie aufstellt. Obwohl das dick und breit oben drauf steht, hatten wir es im ersten Testversuch natürlich genau falsch herum gemacht, was dann tatsächlich dazu führt dass der Roboter die virtuelle Linie sehr stark überschreitet (ich glaube in unserem Video sieht man es am Anfang) .
Der Grund ist einfach: Der Hersteller hat klugerweise den kegelförmigen IR-Strahl schräg austreten lassen, dadurch führt eine Kante des IR-Lichtkegels quasi ganz scharf und sauber gerade aus der virtuellen Wand heraus. Diesen Vorteil kann man aber nur nutzen, wenn man die virtuelle Wand richtig herum aufstellt.

ILIFE A6 – Lange Laufzeit und sehr leise Arbeitsweise

Was die Fahrweise an geht, so setzt ILIFE A6 wie die meisten Roboter vorwiegend auf die bekannte Random-Fahrstrategie mit einer zusätzlichen Wandverfolgung. Das heißt, der Roboter fährt die meiste Zeit recht wild und zufällig durch den Raum und fährt nur ab und zu eine Weile an Rändern entlang die er auf seiner Fahrt findet. Dieses für den Betrachter etwas chaotische Verhalten hat sich allerdings über ein Jahrzehnt durchaus für das Reinigen einzelner Räume bewährt, ich bin darauf schon oft eingegangen (siehe auch unsere Ratgeber-Seiten). Auch ein Random-System erreicht nach einiger Zeit gewöhnlich alle Stellen im Raum, der Nachteil ist nur der, dass es oft sehr lange dauert. Aus diesem Grund reinigen eigentlich fast alle Saugroboter mit Random-Strategie so lange, bis die Akkukapazität des Roboters zu neige geht.

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Das Lithium Akku des ILIFE A6

Dank des großen Lithium-Akkus (14,8V x 2600 mAH) wird vom Hersteller eine maximale Laufzeit von 160 Minuten angegeben. Diese Angabe bezieht sich aber offenbar nur auf die niedrige Saugstufe, im Test erreichten wir mit der maximalen Saugstufe nur 83 Minuten. Das ist aber immer noch sehr lang und sollte auch für größere Räume durchaus ausreichen.
Bei unserem Wohnraumtest jedenfalls saugte der Roboter fast jedes mal um die 83 Minuten. Das Ergebnis war im Test durchaus überraschend gut für so einen kleinen und preiswerten Roboter. Wie an den verteilten Testschnipseln deutlich erkennbar war (Ihr seht es in unserem Video), hat er eigentlich nahezu alle Stellen gut gereinigt, selbst in den Ecken war nichts mehr zu finden. Lediglich eine etwas größere Stelle links neben der Ladestation wurde öfters übersehen.
Echte Hänger gab es im Test zwar keine, allerdings verfing sich der ILIFE A6 in einer kleinen Schleife links neben Kratzbaum und Kratzsäule. Nachdem wir ihm über 20 Minuten Zeit gegeben hatten diese Engstelle zu verlassen, haben wir ihn dann manuell befreien müssen. Eigentlich wäre es für ihn ein leichtes gewesen dort herauszukommen, er war auch schon mehrfach fast rausgefahren als er wieder drehte und zurück hinein fuhr. Anfangs vermuteten wir eine Schwäche im Random-Algorithmus, doch ein aufmerksamer Leser hat uns auf die Idee gebracht das tatsächlich die Ladestation dran schuld sein könnte.
Wie weitere Tests ergaben hat sich das bestätigt. Die Ladestation des ILIFE A6 strahlt ungewöhnlich stark und breitgefächert den Infrarot-Leitstrahl aus und hält den Roboter auf Abstand. In der Regel ist sowas ja auch durchaus gut, die Ladestation wird so oft besser gefunden und wird auch nicht vom Roboter verschoben. Aber in dem Fall führt es leider auch dazu das der ILIFE in die Engstelle „eingeklemmt“ wird. Zudem verhindert es das reinigen direkt um die Ladestation, vornehmlich aus diesem Grund sieht man nach der Reinigung noch Testschmutz um die Ladestation (siehe Video unten).

Hier sollte einfach noch etwas an der Software gefeilt werden, eine etwas engere Umfahrt der Ladestation wäre oft praktischer, denn so benötigt man doch relativ viel freien Platz zum Aufstellen der Ladestation. Hier im Bild haben wir den ungefähren Sperrkreis der Ladestation rot markiert.

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In der Ecke wurde er eingesperrt da der Sperrkreis der Ladestation sehr groß ist (im Video ist es auch zu sehen)

Allerdings muss dieses Manko nicht in jedem Wohnraum auftreten, generell sollte man ja versuchen solche Engstellen zu vermeiden, in dem Fall muss man halt zusätzlich einen guten Platz für die Ladestation finden um das Problem zu vermeiden. Beim Suchen der Ladestation gab es im Test keinerlei Probleme, er fand diese immer recht zügig und dockte auch ordentlich an. Das wiederum ist der Vorteil des weit sichtbaren Infrarot-Leitstrahles der Ladestation, er ist offenbar auch aus größeren Entfernung schon gut für den Roboter erkennbar, er muss also nicht direkt daran vorbeifahren. Je größer der Raum, desto länger kann natürlich die Suche natürlich dauern.

Aufgrund der Random-Strategie ist der Roboter natürlich weniger gut geeignet um ganze Etagen zu reinigen. Wir sprechen davon, dass er nicht „MultiRoom“ tauglich ist, das ist eigentlich bei fast allen Random basierenden Staubsauger-Robotern so. Er ist also vorzugsweise geeignet um einen Raum zu reinigen. Lässt man ihn dennoch ganze Etagen in einem Durchgang reinigen, so werden verstärkt Stellen übersehen. Auch die Ladestation würde dann oft nicht gefunden. Aber setzt man ihn nur in einem Raum ein, so macht er seine Arbeit in der Regel richtig gut und vor allem auch sehr leise.

Die Reinigungsleistung des ILIFE A6

Um festzustellen wie gut die Reinigungsleistung und Saugkraft des ILIFE A6 wirklich ist, haben wir natürlich neben den üblichen Wohnraum Praxistests wieder Tests auf unserer Testfläche gemacht. Leser unserer Seite kennen ja unsere Quarzsand, Semmelmehl und Katzenstreu Tests, allerdings haben wir den Ablauf ein wenig geändert ohne das vergleichbare Ergebnis zu beeinflussen. Hier eine kurze Erläuterung für die regelmäßigen Leser unserer Seite:
Bislang war es immer so, dass wir eine gleichgroße Dose von Quarzsand auf einem speziellen Teppich (eine Schmutzmatte) verteilt haben. Nachdem der Roboter 20 Minuten auf der kleinen Testfläche gesaugt hat, hatten wir den Schmutz von Schmutzbehälter wieder zurück in die Dose gefüllt. Am Füllstand konnten wir dann relativ genau erkennen wie viel Prozent er aus dem Teppich zurückgesagt hat. Diesen Wert kann man dann mit anderen Saugrobotern vergleichen, was wesentlich mehr aussagt als irgendwelche Leistungsangaben zu vergleichen.

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Der neue ILIFE A6 im Quarzsand Härtetest

Ab diesem Test nehmen wir eine Waage zu Hilfe. Das heißt, wir wiegen den Schmutzbehälter des Roboters vor dem Reinigungsvorgang und nach dem Test. Die Differenz ergibt das aufgesaugte Gewicht. Natürlich wiegen wir vorher auch die leere Dose und die volle Dose mit Quarzsand, um die verteilte Sandmenge in das Verhältnis zu setzen. Aus den Werten berechnen wir dann zukünftig immer die prozentuale Menge die aufgesaugt wurde. Das Ergebnis ist also das gleiche, jedoch ist es dadurch noch etwas genauer und der Ablauf ist für uns einfach praktikabler. Es ist so auch einfacher möglich mal einen Zwischenstand beim Saugtest zu ermitteln. Gleiches Verfahren wenden wir auch auf andere Tests an, auch den Tests, die im Video vielleicht nicht immer zu sehen sind. Also auch bei Hartboden-Tests und Tests die die Randreinigungsfähigkeiten testen. Das ist der Grund warum Ihr in den neuen Tests nicht mehr so oft eine Dose sondern vielleicht eine Waage seht. Angeregt wurde das Verfahren übrigens in den Kommentaren von einem aufmerksamen Leser.

Erhebliche Leistungssteigerung auf Teppich

Bei unserem Quarzsand-Härtetest hat der ILIFE A6 im Schnitt tatsächlich 36% des verteilten Quarzsand zurückgesaugt. Das ist eine durchaus ordentliche Leistung und eine erhebliche Steigerung gegenüber dem V5 pro (schaffte 15%) und dem ILIFE V7 (schaffte 25%). Damit ist der ILIFE A6 auf Teppich eine ganze Ecke besser als viele andere Saugroboter mit ähnlichen Preis.

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Ein gutes Ergebnis! Ausnahmsweise hier noch mal umgefüllt in die Dose, zukünftig wird uns dies durch die Waage erspart

Auch beim Test mit etwas höheren Teppich (5,4mm Tuftingschlinge) zeigte der Roboter noch eine deutliche Saugleistung von bis zu 33%. Manche Roboter kommen bei diesem Test unter 5% !

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Test auf schwierigerem Teppich (5,4 mm Tuftingschlinge)

Auf Hartboden dagegen ist der Unterschied nicht so deutlich, ohnehin liegen hier viele Roboter sehr nahe beieinander da Hartboden wie z.B. Laminat deutlich einfacher zu reinigen ist. Der ILIFE A6 hatte auch mit den schweren Katzenstreu keinerlei Probleme und säuberte die Testfläche sehr gut, was aber auch schon die Vorgänger ähnlich gut schafften. Allerdings neigte der ILIVE A6 mit seinen tiefen Seitenbürsten dazu den Schmutz am Anfang etwas mehr zu den Seiten zu verteilen, das trat beim V7 weniger stark auf. Dafür wiederum zeigte sich der neue ILIFE A6 bei der Randreinigung stärker, er holte den Schmutz wieder recht zügig und gründlich aus dem Randbereichen heraus wie man in unserem Video (siehe ganz unten) sieht.

Test der Randreinigung (Quarzsand nur am Rand)

Vor dem Test der Randreinigung (Quarzsand wird nur am Rand verteilt)

Auch beim Test mit schwarzem Stoff und festsitzenden Katzenhaaren zeigt der ILIFE A6 eine gute Leistung. Er holte in 10 Minuten deutlich Haare heraus ohne dass sich etwas in der Lamellenbürste verfing. Auch der schwarze Stoff wurde völlig normal befahren, die IR-Bodensensoren haben somit keine Probleme mit schwarzen Flächen. Kanten und Stufen wurden jederzeit gut erkannt, zu keiner Zeit gab es eine Absturzgefahr.

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Auch der Test mit Katzenhaaren auf tiefschwarzen Stoff überzeugte

Beim Test zur Ermittlung überfahrbarer Hindernisse, Türschwellen etc., kamen wir auf 15 mm. Das heißt 15mm wurden fast immer noch überfahren (ca. 8 von 10 mal). 18mm wurde praktisch nicht mehr überfahren! Also eine ähnliche Leistung wie bei den meisten Robotern. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass der Roboter jetzt auch ein kleines Hinterrad besitzt, dieses sorgt dafür dass der Roboter beim Überfahren von Hindernissen nicht auf dem Boden schabt.

Die Standby-Stromaufnahme der Ladestation bei voll aufgeladenen ILIFE A6 beträgt im Schnitt übrigens nur 0,7 Wh, ein sehr guter Wert!

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Ist der Roboter aufgeladen, so benötigt er nur noch 0,7 Watt im Standby

 

Fazit und Testergebnis zum ILIFE A6

ilife-a6-test-saugroboter-ladestationMit dem ILIFE A6* hat der Hersteller wieder ein ordentliches Gerät mit einem gutem Preis-/Leistungsverhältnis auf den Markt gebracht. Das Gerät ist zwar bislang etwas teurer als die Vorgänger aber dafür hat er in puncto Leistung tatsächlich erheblich zugelegt. Besonders angenehm ist die kompakte Bauart, die leise Arbeitsweise und die wartungsfreundliche Teppichbürste verbunden mit einer ordentlichen Saugleistung. Auch bei niedrigen Möbeln kann der kleinen ILIFE A6 ein Geheimtipp sein, 7,5 cm Freiraum unter der Couch reichen! Uns fällt derzeit kein Saugroboter ein, der bei einer derart kompakten Bauform eine so gute Reinigungsleistung bietet.

Den Abstand zu teureren Spitzenrobotern hat ILIFE wieder etwas verkürzt. Bezogen nur auf die Reinigungsleistung, liegen die teureren Spitzenmodelle aber noch weiter vorne, Modelle wie der Roomba 980 oder Xiaomi bieten fast die doppelte Reinigungsleistung in unserem Test. Auch andere iRobot Modelle, wie z.B. der iRobot Roomba 615 lagen im Quarzsandtest noch ca. 10% höher und waren bei Randreinigung konsequenter. Diese kosten aber auch alle wesentlich mehr oder können mit der Ausstattung (virtuelle Wand / Fernbedienung, Timer etc.) oft nicht mithalten, von daher ist das Preis-/Leistungsverhältnis schon gut.

Bewertung-ilifea6Auch die Verarbeitung macht einen guten bis hochwertigen Eindruck, da gibt es nichts zu meckern. Schade nur dass er um die Ladestation selbst einen recht großen Sperrkreis anlegt in dem er kaum reinigt  und dass die maximale Reinigungsstufe bei jedem manuellen Start neu gedrückt werden muss. Auch bei der Randverfolgung könnte er noch einen Tick zulegen, denn an sich reinigt er den rand mit seinen Bürsten recht ordentlich wie man auf der Testfläche sieht.

Preislich ist derzeit der Xiaomi* eine sehr gute Alternative, er kostet derzeit um die 300 Euro (siehe Testbericht mit aktuellen Preisangaben) bietet aber noch höhere Saugleistung, reinigt blitzschnell und ist MultiRoom tauglich. Hat allerdings kein CE Zeichen und ist eine Ecke größer!

 

Technischen Daten des Saugroboter  ILIFE A6

 ILIVE A6
Mittlerer Preis im Handel ca. (in Euro zum Testzeitpunkt)249 €
Fährt automatisch Basisstation nach Reinigung an ja
Per Fernsteuerung bedienbarja
Per Handy App bedienbarnein
Per Timer programmierbarja
Raum begrenzenja, per Lightwall
Seitenbürste für Randreinigungja, 2
Horizontal Elektrobürsteja (mit Gummilamellen)
Breite der Bürste14 cm
Ersatzteile / Zubehör erhältlichja
FahrstategienRandom, Randreinigung, Spotreinigung
EntfernungssensorenIR-Sensoren / Bumper
Sensor für Absätze/Treppenkantenja
Sensor für Bodenerkennung (Teppich/glatte Böden)nein
Sensor für optimierte Navigation im Raumnein
Feinstaubfilter (Hepa oder ähnlich)Ja
Akku-TechnologieLithium-Ionen 14,8 , 2600 mAh
Leistungsaufnahme in Wattk.A.
Leistungsaufnahme Ladestationsobald aufgeladen ca. 0,7W im Standby Modus
Ladezeit bei leerem Akku ca.ca. 4-5 Stunden
Maßeca. 310mm x 310 mm / Höhe 7,2 cm
Gewicht mit Akku ca.2,5 kg (gewogen)
Befahrbare Teppichhöheim Test ca. 15 mm
Überquerbare Türschwellen ca.im Test bis ca 15mm sehr sicher. Kanten über 18 mm werden nicht mehr überfahren.
Staubbehälter Volumen300 ml
Wassertanknein
Reinigungszeit in unserem Testzimmer (im Schnitt):83 Minuten (bis Akku leer)
Laufzeit mit vollem Akku maximalca. 83 Minuten (maximaler Saugstufe)
Lautstärkegemessen ca. 62 dB (bei maximaler Saugleistung)
Wischfunktionnein
Multi-Raum tauglich (mehrere Räume in einem Saugdurchgang saugen)Nein, da Random-Navigation weniger gut für mehrere Zimmer in einem Durchgang geeignet,
BesonderheitenBesonders kompakter und leiser Saugroboter der dennoch über eine gute Teppichbürste und zwei Saugstufen verfügt.

 

 


Videos zum ILIFE A6

Teil 1 – Wohnraumtest / Auspacken / Tierhaare / Bedienung

Härtetest Teil 2

Hersteller Video zum ILIFE A6

GearBest Video – Gutschein Coupon „ILIFEA6“ für  GearBest-Shop*

Preise und Bezugsquellen zum ilife A6 Saug- und Wischroboter

ILIFE A6*
von ILIFE Robot
Der neue ILIFE A6 bietet hohe Saugleistung verbunden mit einer Elektro-Teppichbürste (mit Gummilamellen) sowie zwei Seitenbürsten  bei einer geringen Bauhöhe von nur 7,2 cm. Er eignet sich dadurch besodners gut für Räume mit niedrigen Möbeln, egal ob Teppich oder Hartboden. Alle ILIFE Roboter sind mit den FCC, CE und ROSH Zertifikaten ausgezeichnet. 24 Monate Garantie auf das Gerät, 6 Monate auf den Akku
  • Im A6 befindet sich die neuste Version eines BLDC Motors, ein Gen2CyclonePower-Motor. Dieser ermöglicht eine sehr hohe Saugkraft.
  • wartungsfreundliche moderne Gummi-/Lamellenbürste (ideal auch für Tierbesitzer)
  • Zum Lieferumfang gehört eine "virtuelle Wand" mit der man Räume und Bereiche voneinander abgrenzen kann
  • Lithium Akku  (bis zu 160 Minuten Reinigungszeit)
  • 24 Monate Garantie, Service durch offiziellen, deutschen Distributor
Zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2017 um 0:08 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

Bewertungskriterien - Was diese bedeuten (zum Lesen aufklappen)

Die Leistung eines Roboter-Staubsaugers in einer Zahl auszudrücken ist immer problematisch, egal wie sorgfältig und ausgeklügelt das Bewertungssystem ist bzw. die Beurteilungen und Messungen erfolgen. Das liegt zum einen daran, dass die Räumlichkeiten, Möblierung, Bodenbelege bei jedem von Euch anders aussehen werden. Zum anderen sind die Anforderungen und Vorstellungen von dem was der Roboterstaubsauger leisten soll, bei vielen völlig unterschiedlich. Es ist daher schwer eine Bewertung zu schaffen, die allen Vorstellungen gerecht wird.

Dennoch haben wir versucht die Leistung der Saugroboter auch in einer Bewertung (sprich Punktzahl 1 bis 10) wiederzugeben. Da wir allerdings in den letzten Jahren schon unzählige Saugroboter getestet haben,  konnten wir darin auch unsere lange Erfahrung einbringen.

Hier nur eine kurze Erläuterung zu den Bewertungskriterien, genauere hinweise zur Bewertung findet ihr auf der Seite: Bewertungskriterien

Als Hilfestellung hier nur eine kurze Erläuterung zu den einzelnen Bewertungskriterien:

Reinigung Teppich

Diese Bewertung ist vor allem wichtig wenn Ihr Teppich im Haus habt, je höher der Wert desto besser! Habt ihr keinen oder kaum Teppich im Haus, ist diese Bewertung für euch weniger wichtig.Die Bewertung basiert auf Tests mit Quarzsand auf verschiedenen Teppichen, sowohl auf unserer Testfläche als auch im Wohnraum. Auch die Aufnahme von Katzenhaaren und Aufnahme von Haushaltschmutz wurde beurteilt. Die höchste Gewichtung hat der 20 Minütige Quarzsandtest.

Hartboden & Ecken/Ränder

Diese Bewertung ist vor allem dann wichtig wenn Ihr sogenannten Hartboden im Haus habt, also z.B. Laminat, Parkett, Vinyl, Fliesen oder ähnliches. Da Hartboden relativ einfach zu saugen ist, solltet ihr hier auf einen möglichst hohen Wert achten.

Um die Fähigkeiten auf Hartboden zu bewerten haben wir mehrere Tests mit Quarzsand, aber auch grobem Katzenstreu und Semmelmehl (Paniermehl) auf unserer Testfläche gemacht. Die Ergebnisse setzen sich aus Beurteilungen in zeitlichen Abständen und Messungen der aufgenommenen Schmutzmenge zusammen. Um die Randreinigung zu testen wurde zudem Schmutz gezielt am Rand der Testfläche verteilt, zudem wurde die Randverfolgung in den Wohnräumen beurteilt.

Navigation / Fahrverhalten

Diese Bewertung gibt an wie schnell und wie genau der Saugroboter einen Wohnraum oder eine Etage abfährt. Je höher der Wert, desto kürzer ist gewöhnlich auch die benötigte Reinigungszeit.  Diese Angabe ist vor allem dann wichtig, wenn Ihr mit dem Roboter mehr als einen Raum in einem Durchgang reinigen wollt. Wenn Ihr den Roboter ohnehin immer nur  einzelne Räume saugen lassen wollt, vielleicht sogar in Abwesenheit per Timer, dann ist dieses Kriterium weniger wichtig.Roboter mit Zufallsstrategie (Random-Fahrstrategie) haben hier immer eine niedrigere Bewertung, dennoch müssen diese bei einzelnen Räumen nicht weniger gründlich reinigen. Nicht selten sind Random-Roboter bei einzelnen Räumen sogar gründlicher. Werden jedoch mehrere Zimmer in einem Reinigungsvorgang gesaugt, dann wiederum nicht diese Bewertung sehr wichtig.Bewertet werden aber auch andere Dinge wie das Auffinden der Ladestation, Erkennung von flachen Hindernissen, Navigation im dunklen etc. (näheres siehe hier)

Handhabung / Komfort

Diese Bewertung gibt an wie komfortabel und einfach der Saugroboter im Alltag genutzt werden kann. Da es bezüglich der Handhabung unterschiedliche Vorstellungen und Gewohnheiten gibt, solltet man diese Bewertung nicht Übergewichten.Bewertet wird u.a. der Umgang mit dem Schmutzfach, Filter, Bürste und ob Dinge wie Fernbedienung, virtuelle Wand, Timer die Arbeit erleichtern. Auch eine kurze Reinigungszeit erhöht die Bewertung da dies im Alltag praktischer ist.

Ausstattung / Funktionen

Diese Bewertung gibt an was alles zum Lieferumfang gehört bzw. welche Funktionen und wichtigen Sensoren vorhanden sind.Unter anderem wird bewertet ob Timer, Ladestation, Smarthone-App,Feinstaubfilter, WLAN, Wischfunktion, Schmutzsensor, Sensor zur Raumorientierung und vieles mehr vorhanden sind. Berücksichtigt wird auch die Kapazität des Akkus und des Schmutzbehälters. Dabei werden bestimmte Dinge wie z.B. Ladestation natürlich höher gewichtet.

Alle Bewertungen haben wir sehr sorgfältig mit hohem Zeitaufwand erstellt. Wir führen unsere Tests neutral, objektiv und sachkundig durch. Beurteilungen erfolgen nach Möglichkeit immer vom gleichen Experten um unterschiedliche Einschätzungen zu vermeiden. Trotz großer Sorgfalt können wir natürlich auch Fehler machen, daher können wir keinerlei Gewähr für die Bewertungen und Aussagen übernehmen. Nähere Infos auf der Seite Bewertungskriterien.

Wir hoffen der Test konnte euch helfen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, empfehlt uns weiter.

Unsere Punkte könnt Ihr auch in eine Note umrechnen / Bewertungszuordung

  • 0 -2,4 Mangelhaft
  • 2,5 bis 4,4 Ausreichend
  • 4,5 bis 6,4 Befriedigend
  • 6,5 bis 8,4 Gut
  • 8,5 bis 10 Herausragend

 

7.4 Testergebnis
GUT

Leiser und sehr kompakter Saugroboter mit guter Saugleistung und wartungsfreundlicher Gummilamellen-Elektrobürste.

Reinigung Teppich
6.5
Reinigung Hartboden & Ecken/Ränder
8
Navigation / Fahrverhalten
6
Handhabung / Komfort
9.2
Ausstattung / Funktionen
7.4
POSITIV
  • sehr kompakt, niedrige Bauhöhe
  • sehr leise
  • auch für Teppich (Kurzfloor) geeignet
  • günstiger Preis
  • Timer und Lithium Akku
  • Fernbedienung mit LCD
  • virtuelle Wand (Raumbegrenzung)
NEGATIV
  • recht lange Reinigungszeit
  • Randverfolgung könnte konsequenter sein
  • um die Ladestation selbst wird kaum gereinigt (großer Sperrkreis)
  • Max Modus nicht dauerhaft einstellbar

10 Kommentare
  1. Antworten
    Luccabrasi 25. Mai 2017 um 18:20 Uhr

    Wieder mal ein sehr guter Test, vielen Dank dafür. Aufgrund der Tests mit dem V7 Beetles und ob sowas für mich überhaupt was ist, habe ich mir einen Ilife V7 Beetles bestellt. Der fährt nun seit April seine Runden in der Wohnung. Der Boden ist gefliest aber was der noch so rausholt, ist wirklich klasse. Ich möchte den Robi nicht mehr missen, während ich arbeite saugt er die Wohnung.

    Einer Kollegin im Büro habe ich den A6 empfohlen und sie ist begeistert von dem Sauger. In ihrem Haushalt befindet sich auch ein Hund, auch dort hat der A6 keine Probleme mit Hundehaare. Die virtuelle Wand finde ich auch klasse, leider gibt es das nicht für den V7 Beetles. Damit mein Roboter nicht z. B. in Zonen fährt wo Kabel liegen habe ich zwei hohe Türstopper aus Edelstahl aufgestell, funktioniert prima.

    Für den Preis, die Leistung und das Zubehör (inkl. Garantie) ist das schon ein sehr gutes Angebot.

  2. Antworten
    Marco 30. Mai 2017 um 11:40 Uhr

    Vielen Dank für den erneuten überzeugenden Test, diese haben mir schon mehrfach die Kaufentscheidung erleichtert. Es ist schön zu sehen das es noch Reviews gibt bei dem sich die Tester ernsthaft Mühe machen und ehrliche Testergebnisse abgeben. Das ist heute wirklich die Ausnahme. Ergänzend zum ILIFE A6: Er hat noch einen Modi um sehr kleinen Zimmer in kürzerer Zeit zu reinigen. Ob er allerdings Sinn macht, keine Ahnung?

    • Antworten
      Frank 30. Mai 2017 um 13:53 Uhr

      Danke für Feedback und Ergänzung. Ja der kürzere Reinigungsmodus nennt sich „Mini-Room-Modus“, wir hatten den auch kurz ausprobiert. Allerdings ist er wirklich selten empfehlenswert, da die Random-Reinigung einfach Zeit braucht um effizient zu arbeiten. Bestenfalls bei sehr kleinen Räumen wo kaum Hindernisse (Möbeln) drin stehen, kann man ihn empfehlen, aber wann hat man schon mal so was …

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    Stefan 25. Juni 2017 um 15:23 Uhr

    Hallo Frank,

    vielen Dank für deine tollen Tests! Ich habe jetzt hier schon einige Stunden auf der Seite verbracht und gerade eben einen ILIFE A6 bestellt, um einfach mal bei mir zu Hause etwas Erfahrung mit den Geräten zu sammeln.
    Ich habe eine 3-Zimmer-Wohnung mit ungefähr 60qm. Ich hätte eigentlich schon gern, dass ich den Roboter in meiner Abwesenheit einfach mehrmals die Woche auf die ganze Wohnung loslasse, damit ich damit so eine gewisse Grundreinheit erreiche (ich habe keine Haustiere). Aus deinen Tests habe ich herausgelesen, dass der Xiaomi Saugroboter in der unteren Preisklasse einfach unschlagbar ist (die Videos sprechen ja auch für sich!). Allerdings ist mir die Situation ohne deutschen Vertrieb (d.h. was tun im Reperaturfall etc) etwas zu heikel. Gerade das fehlende CE-Siegel schreckt mich ab, ich habe da sofort explodierende Akkus im Kopf. Wie siehst du das? Gibt es sonst noch günstige Multi-Room-Sauger die etwas „sicherer“ wirken, für den Fall dass der A6 und ich keine Freunde werden?

    Vielen dank und viele Grüße!
    Stefan

    • Antworten
      Frank 3. Juli 2017 um 16:38 Uhr

      Das CE-Siegel ist meiner Meinung nicht unbedingt ein Garant für Sicherheit. Zudem muss man auch sagen das Firmen wie Xiaomi schon sehr seriöse sind und Spitzentechnik produzieren. Ein Hersteller der einen der besten Roboter auf dem Markt bauen kann, eigene Mikrocontroller entwickelt der wird mit wohl kaum beim Akku Probleme haben. Ich würde das mit den Akkus daher nicht an einem Land wie China festmachen. Man sollte sich nicht in Sicherheit wiegen nur weil ein Hersteller CE Zeichen oder deutschen Markennamen irgendwo auf ein Gerät klebt. Wenn man gegenüber Lithium-Akkus skeptisch ist, sollte man generell die Geräte nur unter Aufsicht nutzen, das gilt aber dann leider heute für viele Geräte.

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    Ralf 13. August 2017 um 14:29 Uhr

    Hallo Frank,
    Dein Test hat überzeugt , er macht genau das, was Du beschrieben hat.
    Und dank der Aktion bei Gearbest gab es diesen für ca. 150 Euro. Besser geht’s nimmer.
    Nur eins noch, Du hattest geschrieben, dass der Max Knopf bei jedem Handneustart neu gedrückt werden muss. Gibt es bei der Timerfunktion auch die Möglichkeit auf Max?
    Vielen Dan vorab und weiter so.
    Gruß
    Ralf

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      Frank 14. August 2017 um 9:49 Uhr

      Hi, danke! Nein den Max Modus kann man auch nicht per Timer nutzen. Ich dachte auch zuerst das ginge zumindest per Timer, aber da hatte ich einen Satz in der Anleitung wohl falsch interpretiert!

      Gruß Frank

  5. […] besitzt zudem ein LCD-Display und erinnert vom Aufbau ein wenig an den zuletzt getesteten Saugroboter iLife A6. Mit der Fernbedienung kann der Saugroboter manuell durch den Raum gesteuert werden, was sehr […]

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    Barbara 7. Oktober 2017 um 0:35 Uhr

    Mein A6, aufgrund Ihres Tests gekauft, ist heute angekommen, und ich versuche ihn grade aufzuladen, wobei ich unsicher bin, ob ich ihn noch irgendwo einschalten müsste. Für technisch wenig Versierte ist die Anleitung ziemlich unverständlich. So kapituliere ich schon auf S. 12 bei „Erste Schritte“. Was ist gemeint mit: „Wenn Sie den Adapter mit der Ladestation verbinden, wird die Signalleuchte der Basis Drehen Sie sich fest.“ ? Und welches ist „das Licht um die Haupttaste herum“, das sich nach dem Aufladen ausschaltet? (S. 13)

    • Antworten
      Frank 9. Oktober 2017 um 23:10 Uhr

      Also den Einschalter neben der Netzbuchse am Roboter ist eigentlich nicht zu übersehen, er wurde sogar von mir im Video gezeigt. Ansonsten ist die Bedienung kinderleicht, einfach einschalten und an der Ladestation aufladen. Zum reinigen einfach nur oben die Taste drücken, alles wesentlich solltest Du auch aus dem Test und Videos entnehmen können. Die Anleitungen sind manchmal ein wenig falsch übersetzt, das sollte man nicht immer zu wörtlich nehmen 😉 Gemeint ist das der Taster am Gerät nach dem Aufladen nicht mehr blinkt!

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