Lieferumfang Vorwerk Kobold VR200

Vorwerk Kobold VR200 Test

Joaquin Enriquez Beltran

Joaquin Enriquez Beltran

Der Autor testet seit längeren gezielt Haushaltsroboter und betreibt auf der Seite HausRo ein eigenes Forum in welchem er über seine Erfahrungen berichtet!
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Joaquin Enriquez Beltran

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Vorwerk Kobold VR200
Vorwerk Kobold VR200

Frisch umgezogen und mit ein paar fleißig Samen verteilenden Buchen vor der neuen Wohnung, wurde es schon zur Pflicht, jeden Tag mindestens einmal mit dem Staubsauger durch die Wohnung zu gehen. Eine auf Dauer lästige und sehr zeitaufwendige Aufgabe. So fiel bei mir schnell der Entschluss, einen Saugroboter zuzulegen.
Hier passte es gerade, dass Vorwerk den Nachfolger seines bereits in der Presse so hoch gelobten Kobold VR100 bekannt gab. Der Kobold VR200 sollte noch besser sein, eine Kletterhilfe haben und 99% der Gegenstände im zu reinigendem Bereich, ohne zu berühren umfahren.
Zudem wurde dieses Gerät gerade in einem Testbericht der Stiftung Warentest (2/2015) Testsieger!
Dieser neue Staubsaugerroboter kam mir wie gerufen, er musste einfach gut sein!
Leider zeigten meine Erfahrungen und Tests bald, das zwischen Werbeaussagen, Medienberichten, Erwartungshaltung und Realität doch erhebliche Unterschiede bestehen!

Da ich doch zahlreiche andere Roboter-Staubsauger, insbesondere im eher preiswerten Bereich, mehr als bessere Kehrmaschinen empfand, erfüllte der Kobold VR100 schon das Kriterium, hier ein echter Staubsauger zu sein. Auch die dahinter verwendete Technik, welche wohl von der Firma Neato stammte, die ebenfalls ähnliche Staubsaugerroboter mit der Bezeichnung Botvac baute, bestätigte dies. Die neue Serie von Neato wurde verbessert und der VR200 sollte eine darauf setzende Weiterentwicklung sein und mit dem Know-How von Vorwerk bei der Saugleistung noch eine Schippe drauf legen.

In zahlreichen Videotests, die ich mir im Netz anschaute, wurde mir die positive Saugleistung von den Botvacs und dem Vorwerk-Roboter-Staubsauger bestätigt, womit ich also keine Bedenken hatte.

Kletterhilfe, ideal für meine Türschwellen

Da ich in eine Altbauwohnung gezogen war, gab es Türschwellen von bis zu 1,7 cm Höhe. Ich wollte nun ungern den Roboter-Staubsauger händisch von Raum zu Raum tragen, sondern dieser sollte die Wohnung möglichst komplett alleine reinigen. Der Roboter-Staubsauger soll mir ja schließlich Arbeit abnehmen, so weit es halt geht. Hier war die angekündigte Kletterhilfe für den VR200 ein weiterer Punkt, den ich auf meiner Liste abhaken konnte.

Vorwerk VR200 Kletterhilfe
Vorwerk VR200 Kletterhilfe

Für die neue Wohnung hatten wir auch zahlreiche neue Möbel gekauft, daher war es wichtig, dass der Roboter-Staubsauger mit dem Mobiliar so behutsam wie nur möglich umging. Dies versprach ja Vorwerk mit der Umfahrung von 99% aller Gegenstände im zu reinigendem Bereich.

Auch die Roomba Serie von iRobot saugt zwar gut, stoßen aber an jeden Gegenstand an um Hindernisse zu erkennen. LGs HomBot Square und der Miele Scout, sind zwar leise, aber hier erschien mir die Saugleistung zu gering. Der HomBot schafft auch nicht so hohe Türschwellen wie sie in meiner neuen Wohnung vorhanden waren. Nun blieb also für mich nur die Frage ob Neato oder Vorwerk.

Vorwerk Kobold VR200
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Abruf der Informationen: 08.12.2016 15:54:26. Preise könnten jetzt geringer oder höher sein. -Hinweise hier-

Vorwerk ist jedem ein Begriff

Vorwerk kenne ich seit meiner Kindheit und wir haben selbst Vorwerk Staubsauger gehabt. Sowohl den Kobold, als auch den Tiger. Deren Technik überzeugte mich, auch wenn man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen musste. Zudem bot der VR200 mehr Sensoren zur besseren Navigation und die Kletterhilfe. Also blieb am Ende nur noch der Vorwerk Roboter-Staubsauger für mich übrig.
Gleich für den ersten Tag ließ ich mir beim hiesigen Vorwerk-Händler einen VR200 reservieren und holte diesen voller Vorfreude ab. Stolz zeigte ich ihn meiner Partnerin und nach nicht einmal fünf Metern die er gefahren war, fuhr er beim Wendemanöver den Schrank im Rückwärtsgang, mit seinen festen Metall-Ladestreifen an und schubberte sich daran hoch.
Hatte ich bis dahin ein „Toll Schatz, dass war eine richtig, gute Idee den zu holen!“ erwartet, hörte ich statt dessen ein entsetztes: „Der macht ja die Möbel kaputt!“

Video – Vorwerk Kobold VR200 auspacken

Navigation nicht perfekt

Das Problem beim Roboter-Staubsauger Kobold VR200 scheint zu sein, dass er zwar noch mehr Sensoren als sein Vorgänger besitzt, aber diese zum Teil entweder nicht nutzt oder nur unzureichend für seine Navigation auswertet. Selbst wenn er einwandfrei an einer geraden Wand entlang fährt, merkt er sich dies nicht immer. Aufgrund seiner D-Form muss er hierzu in der Regel etwas zurück setzen um dann mit dem rechten Rad die Linkskurve einzuleiten. Ab und an vergisst und/oder bemerkt er nicht, dass rechts von ihm noch etwas ist. In jedem Fall dreht er dann mit dem linken Rad nach hinten und schiebt dadurch seinen Hintern über das dortige Hindernis und dies mit den starr verbauten Ladekontakten aus Metall.

Umfangreiche Sensor Ausstattung

Ultraschallsensor am Roboter VR200
Ultraschallsensor am Roboter VR200

Dabei bringt der Roboter Kobold VR200 die allerbesten Voraussetzungen mit um problemlos navigieren zu können. Seine primäre Navigation basiert auf einen schnellen, sich ständig um 360 Grad drehendem Laser, mit dem er sich auch nachts problemlos orientieren kann. Anhand dessen erstellt er eine genaue Karte seiner Umgebung und merkt sich bereits gefahrene Wege um so effizienter fahren zu können. Rechts hat er einen Infrarot-Abstandssensor mit dem er möglichst nah, aber auch nicht zu weit entfernt an Wänden usw. entlang fahren kann. Vorne sind drei Ultraschallsensoren eingebaut, ebenso wie mehrere Tastsensoren (Berührungssenoren). Auch auf dem Laserturm sind Tastsensoren eingebaut, welche theoretisch den Roboter-Staubsauger davon abhalten sollen unter tiefe Gegenstände (z.B Schränke) zu fahren. Leider werden hier von vier Richtungen offenbar nur drei abgefragt, was in manchen Situationen dazu führt, dass er sich dann doch unter zu niedrigen Gegenständen fest fährt.

Als Sturzsensoren dienen drei Infrarotsensoren, die unten eingebaut sind und den Roboter davor bewahren sollen, dass er bei Treppen und anderen Vorsprüngen, nicht in die Tiefe fällt. Dies ist eine Funktion welche ich nicht testen konnte, da ich nur auf einer Etage wohne.

Video – Test Ultraschallsensoren

Bei Hinderniserkennung hatte ich mehr erwartet

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Eigentlich sollte der Roboter-Staubsauger Kobold VR200 dank der vorderen Ultraschallsensoren Gegenstände besser und zielsicherer erkennen, aber leider habe ich dies in zahlreichen Tests nicht feststellen können. Vor allem tragen Ultraschallsensoren ja dazu bei, dass gläserne oder Licht reflektierende Gegenstände, welche vom Laser abgelenkt und dadurch falsch erfasst werden, besser erkannt werden. Diese Wirkung konnte ich bei Tests aber nur selten feststellen. Auch nicht bei Gegenständen die eindeutig unter dem Laser waren und so von den Ultraschallsensoren einwandfrei hätten identifiziert werden müssen.
Eine genau Ursache dafür kann ich nicht feststellen, ich konnte halt in mehreren Videos nur aufzeichnen, dass sie dort wo sie eine Wirkung auf die Navigation hätten haben sollen, keine gezeigt haben. Ob dies mit der Hardware der Sensoren oder mit der Software zu tun hat, kann ich nicht sagen. Einzig die Tastsensoren (Berührungssensoren) verhindern am Ende, dass der VR200 beim Kontakt an Hindernissen halt macht.

Von 99% einer berührungsfreien Fahrt aller Hindernisse in einem Raum, konnte ich nichts feststellen. Dies heißt aber auch, dass er Gegenstände oft anfährt, was man auch anhand der Spuren an der kompletten, den Roboter umgebenden Gummierung sieht. Aber am schlimmsten sind die Rückwärtsfahrten, wo er ohne Rücksicht auf Verluste sich gegen Gegenstände, Wände und Mobiliar drückt, weil an seinem hinteren Teil, die fest verbauten Metallstäbe sind. Dies hat bleibende Schäden an den Möbeln bei uns hinterlassen!

Dinge die einem nicht so gefallen

Saugleistung überzeugend

An der Saugleistung selbst, gibt es nichts zu meckern. Dies merkt man vor allem, wenn er zum Beispiel an einem Fussel vorbei fährt. Diesen saugt er auch so in sich hinein, ohne dass dabei erst die Seitenbürste es in die Einsaugöffnung befördern muss.
Der Staubsauger ist selbst recht laut beim Saugen und hat einen etwas nervenden hohen Ton, was man aber noch etwas dämpfen kann, indem man den VR200 im ECO-Modus betreibt. Dies muss man sowieso tun, denn ansonsten schafft er die gesamte Wohnung nicht in einem Zug, ohne nachladen zu gehen.

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Raumerkennung könnte besser sein

Die Angabe der Akkulaufzeit von Vorwerk konnte ich nicht ganz bestätigen. Zwar braucht der Akku ein paar Ladezyklen bis er seine volle Leistung hat, aber so ganz hält er nicht die vorgegebene Zeit ein. Was das Ganze noch viel problematischer macht ist, dass er Räume nicht so gut erkennt, zumindest nicht bei uns. Gut, Türen oder enge Passagen kann man verwechseln, aber trotzdem fährt er teilweise von einer Ecke der Wohnung zum komplett entgegengesetzten Ende. Hier werden Sektoren nicht logisch aneinander nach und nach gesaugt, sondern teilweise quer über die ganze Wohnung verteilt. Dies kostet Zeit und selbstverständlich auch Strom. So geht ihn öfters und unnötigerweise der Saft aus und dann macht er sich auf die Suche nach seiner Ladestation um dort anzudocken, um anschließend dann dort weiter zu machen, wo er zuvor aufgehört hat.

„Ich will nach Hause“ – Suche der Ladestation

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Bei der Suche nach der Ladestation (Basis) war der Roboter-Staubsauger VR200 leider nicht immer erfolgreich. Ich habe in unserer Wohnung nun drei Stellen ausgemacht, wo er öfters versucht rückwärts, natürlich mit seinen festen Metallstäben und sich immer dabei schön hin und her schiebend, anzudocken. An einer Stelle war ein Trafo und mehrere Kabel, wo ich dachte, dass könnte der Grund sein. Aber selbst als ich diese entfernte, machte er sich ein paar Tage später wiederum daran, dort anzudocken. Auch an einer anderen Stelle mit Kabeln versuchte er mehrmals sein Glück, ganz zum Leidwesen der dortigen Wand. Eine ebenso beliebte Stelle ist ein Schrank wo nur Wäsche darin liegt.
Ich kann kein Muster in seinen verzweifelten Versuchen feststellen, die Ladestation auszumachen, aber er hat definitiv ein Problem damit. Vor allem aber schaden seine falschen Andockversuche dem Mobiliar und den Wänden.

Was er gut schafft, dass sind die Türschwellen. Manchmal braucht er ein wenig, aber er überwindet sie tatsächlich ohne Probleme. Was ich jedoch auch ausgemacht habe, ist ein Verschleiß der Räder, was sich evtl. auch auf das Überwinden der Türschwellen zurückführen lässt, denn hier hängt er sich auch ab und an mal fest und dann drehen die Räder dort erheblich durch, was sich negativ auf deren gummierte Bereifung ausmacht.

Abnutzung der Seitenbürsten

Abrieb zeigt er auch bei der Seitenbürste. Hier war wohl am Anfang eine festere Bürste geplant, welche nun durch eine weichere ersetzt wurde. Das ist soweit auch OK, nur die Plastikhülsen welche die Borsten in Bündeln zusammen halten, verabschieden sich recht schnell und dann hat man nur noch lose Borsten die sich mit der Zeit zu etwas Undefinierbaren zusammen knuddeln. Wo man beim Roboter-Staubsauger an den Filtern spart, muss man mit einem Nachschub an nicht ganz so billigen Seitenbürsten rechnen. Hier werde ich das nächste mal selbst mit etwas Sekundenkleber nachhelfen, damit diese Hülsen besser halten.

Weniger gut für Allergiker – kein HEPA-Filter

Der Staubbehälter lässt sich leicht entfernen und hat eine Saugöffnung, wo man bequem den dort enthaltenen Staub mit einem konventionellem Staubsauger aufsaugen kann. Ist so weit OK, aber wenn man gründlich sein will, nimmt man doch den Staubbehälter komplett raus, entfernt den Filter und saugt dort mal nochmals nach, den es bleibt trotzdem immer etwas Staub drin. Beim Filter handelt es sich leider nicht um einen allergikerfreundlichen HEPA-Filter. Schade, denn gerade für Allergiker sind ja solche Staubsaugerroboter eine hilfreiche Sache, wenn sie täglich ihre Arbeit verrichten und die Wohnung von Feinstaub befreien.

Natürlich verfügt der Roboter-Staubsauger VR200 über einen programmierbaren Timer, so dass der Roboter täglich zu festen Zeiten seine Arbeit beginnt. Auch ist jeder Wochentag individuell zu programmieren, so dass man den Sonntag gerne mal auslässt um länger schlafen zu können.
Diese Funktion nutze ich jedoch nicht, da ich dazu im vornherein alle Türen aufmachen muss und evtl. auch Stühle hochstelle usw. So starte ich ihn manuell, was dank des nun vorne liegenden Startknopfes recht leicht fällt. Natürlich geht dies auch mit der Fernbedienung, was insbesondere Sinn macht wenn der Roboter an einer weniger gut zugänglichen Stelle parkt.

Damit erschöpft sich aber schon der wirkliche Sinn dieser Fernbedienung, denn die Steuerung ist hakelig und reagiert oft viel zu träge. Einzig um ihn An- und Auszuschalten oder vom normalen in den Eco-Betrieb zu wechseln und umgekehrt, ist sie dienlich.

Im Alltag nicht perfekt

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Zeitig erinnert der Roboter daran, dass der Staubbehälter geleert werden muss, aber es schien so , als sei dies auch irgendwie mit einer Zeitfunktion gekoppelt zu sein, denn wenn man kurz die Klappe des Staubbehälters öffnet und sie wieder schließt, ohne diesen entleert zu haben, gibt er an der Staubbehälter sei gelehrt worden.
Beim Verschlucken und Verheddern mittels herumliegenden Schnürsenkeln und ähnlichem, gibt er ein kurzes Warngeräusch von sich und wenn man darauf aufmerksam wird, dann kann man ihn in der Regel problemlos davon befreien. Ich habe jedoch auch Fälle erlebt auf die er nicht reagiert hat.

Wenn er sich irgendwo mal festgefahren hat und das passiert leider öfters als gedacht, dann gibt er nicht ständig einen Laut von sich. Verlässt man das Haus und man lässt ihn alleine laufen, achtet man als erstes ob er zurück zur Ladestation gefahren ist, ansonsten sucht man die komplette Wohnung nach ihm ab. Ist er an der Ladestation, kann man auch nicht immer erkennen, ob er noch im Reinigungsmodus ist und nur einen Zwischenstopp zum Laden macht. So kann es vorkommen, dass man denkt er sei fertig und irgendwann heult der Motor auf und er fährt los. Unangenehm, wenn er dies gerade zur Schlafenszeit macht.

Meine Wohnung hat knapp 85 qm und die hat er am Anfang nie komplett geschafft. Erst nach mehreren Ladezyklen und dann auch nur im ECO-Modus. Dies dann aber auch nicht immer in einem Durchgang. Mittlerweile haben wir jedoch davon Abstand genommen ihn überhaupt noch automatisch fahren zu lassen. In zwei Räumen hat er aufgrund seiner angestellten Schäden Fahrverbot und bei anderen darf er nur im Ausnahmefall fahren und dann auch nur unter Beobachtung.

Fotos zum Vorwerk Kobold VR200

 

Fazit

Schrammer an Möbeln
Schrammer an Möbeln

Es ist überhaupt erstaunlich, wie oft er sich in Situationen bringt, aus denen er sich selbst nicht mehr befreien kann. Dabei ist es in unserer Wohnung normal, dass die darin befindlichen Möbelstücke einiges bei seinen Befreiungsversuchen abbekommen. Nicht schön und auch nicht nötig. Hier hatte ich mir viel mehr von der Navigation und der Software erhofft. Vor allem da ich früher selbst Kontakt mit Vorwerk-Staubsaugern hatte und ebenso selbst im Besitz hatte, bin ich vom Roboter-Staubsauger VR200 doch mehr als enttäuscht. Besonders wegen der von Vorwerk selbst zum Gerät getätigten Aussagen, die sich bei meinem Gerät nicht bestätigten. Und so wie ich das bis jetzt im Netz verfolge, scheint dies kein Einzelfall zu sein.

Der Vorwerk Kobold VR200 kostet ca. 750 Euro und gehört damit zu den teuersten Roboter-Staubsauger auf dem Markt. Da hätte ich in puncto Qualität und hierzu gehört auch die versprochene Navigation, doch einiges erwartet. Aber selbst solche Dinge, wie die sich selbst auflösende Seitenbürste sind für mich Dinge der Unmöglichkeit bei einem so teurem Geräte und einer Marke wie Vorwerk.

Gemessen anhand der Aussagen von Vorwerk, ist die Navigation für mich gelinde gesagt eine Katastrophe. Der VR200 stößt überall an, fährt von einem Punkt der Wohnung zu einem anderen um zu saugen. Im normalen, leistungsstarken Modus kann man ihn nur laufen lassen, wenn er ein Zimmer oder halt nur mit mehreren Aufladungen und damit sehr zeitintensiv die Wohnung reinigen soll, da sonst der Akku nicht hält. Zwar saugt er im ECO-Modus besser als so manch anderer Roboter-Staubsauger, aber auch nicht so viel besser, wie zum Beispiel ein iRobot 880 oder 871 in der selben Preiskategorie. Ob er im Quarzsand Saugtest überhaupt besser abschneidet, ist nicht bekannt.

Sieht man mal von der Differenz zwischen Werbeaussagen und Realität ab, so könnte ich den VR200, vornehmlich aufgrund der guten Saugleistung, dennoch für einzelne Räume empfehlen. Man sollte jedoch prüfen, ob der Roboter in der jeweiligen Wohnung Schrammer oder Spuren an den Möbeln hinterlässt, dies ist sicherlich auch von der Bauform und Art der Möbel abhängig.

Quelle Fotos / Videos: Joaquin Enriquez Beltran / Hausro

Daten

 Vorwerk Kobold VR200
Mittlerer Preis im Handel ca. (in Euro)749
Fährt automatisch Basisstation nach Reinigung an ja
Per Fernsteuerung bedienbarja
Per Handy App bedienbarnein
Per Timer programmierbarja
Raum begrenzenja mittels Magnetband
Seitenbürste für Randreinigungja, 1
Ersatzteile erhältlichja
FahrstategienSystematisch / Raumplanung
Entfernungssensoren360 Grad drehendem Laser, Ultraschall, Infrarot
Sensor für Absätze/Treppenkantenja, 3 Infrarotsensoren
Sensor für Bodenerkennung (Teppich/glatte Böden)nein
Sensor für optimierte Navigation im Raumja Laser
HEPA Filter nein
Akku-Technologie Li-Ionen Technologie 14,4 V; ca. 84 Wh
Leistungsaufnahme in Watt22 Watt
Ladezeit bei leerem Akku ca.3 Stunden
Maßeca. 35 x 35 cm, Höhe ca. 9 cm
Gewicht mit Akku ca.5 kg
Befahrbare Teppichhöhebis 2 cm
Staubbehälter Volumenca. 0,53 Liter
Laufzeit mit vollem Akku maximal ca. 60 bis 90 Minuten
LautstärkeHerstellerangabe 70 dBA

Bewertung

Vorwerk Kobold VR200

Vorwerk Kobold VR200
8.8

Reinigungsergebnis*

96/10

    Ausstattung

    96/10

      Lautstärke

      67/10

        Akkulaufzeit

        75/10

          Eindruck Verarbeitung & Stabilität

          98/10

            Positiv

            • - sehr gute Saugleistung
            • - gute Sensorik
            • - auch hohe Türschwellen werden meist gut genommen
            • - komfortable Programmierung

            Negativ

            • - arbeitet nicht berührungslos
            • - Ladestation wird nicht immer gefunden
            • - Reinigt mehrere Räume oft nicht systematisch hintereinander
            • - Akku reicht bei maximaler Saugleistung nur für einzelne Räume
            • - Borsten der Bürste haben hohen Verschleiß
            • - hinterlässt Spuren an Möbeln

            * Die Bewertung des Vorwerk  ist unter Vorbehalt zu betrachten. Da die uns die Firma Vorwerk leider kein Testgerät für die Quarzsand und Katzenstreu Saugtests bereitgestellt hat, musste die Reinigungsleistung anhand anderer Tests eingeschätzt werden.
            Die Bewertung kann sich somit noch ändern.

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            29 Gedanken zu „Vorwerk Kobold VR200 Test

            1. Erstaunlich, dass der VR200 bei seinem Navigationsverhalten noch eine gute 8,6 bekommt. Gerade das Verhalten und die Möglichkeit, dass Möbel beschädigt werden können, hätte doch zu einer stärkeren Abwertung führen müssen.
              Hier zeigen sich die deutlichen Unterschiede eines LG homBot Square und eines Roombas, die sowohl in Navigation wie auch Hinderniserkennung dem VR200 weit voraus sind.

              Ein Frage noch: Der VR100 besass keine Pufferbatterie, so dass nach dem Einschalten über den Hauptschalter (beispielsweise nach Rückkehr aus dem Urlaub) Uhrzeit und Reinigungsprogramm stets erneut eingegeben werden mußte. Hat sich das beim VR200 geändert?

              Danke und Gruß
              TomS

              1. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn wir bewerten immer die gleichen Kriterien:

                REINIGUNGSERGEBNIS, AUSSTATTUNG, LAUTSTÄRKE, AKKULAUFZEIT, EINDRUCK VERARBEITUNG & STABILITÄT

                Für jede der Kriterien haben wir eine Tabelle mit Aspekten die wir checken. Die Tatsache das der VR200 bei manchen Möbeln, Fußleisten Spuren hinterlässt, spielt in keines der Kriterien hinein, daher können wir dafür nichts abwerten. Wir weisen ja deshalb darauf hin das neben den Punkten vor allem auch der Test und die Positiv/Negativ Aspekte gelesen werden sollten. Es mag sicher auch Wohnungen geben wo die Einrichtung unempfindlicher ist. Liegt immer auch an der Art der Kanten. Lackierte Flächen werden vermutlich anfälliger sein als foliierte oder funierte Flächen.
                Generell ist es so das die Art und Leistung der Navigation sich derzeit in den Punkten nicht wiederspiegelt. Das ist auch sehr schwierig zu bewerten, da eine Navigation wie beim LG sehr gut ausschaut und beim Roomba z.B. ehr wirr wirkt, dennoch übersieht der Roomba meistens beim Reinigungsvorgang weniger Fläche weil er länger reinigt. Daher haben wir uns entschieden diesen Aspekt nur im Text anzusprechen.
                Bezüglich Batterie kann ich nichts sagen, vielleicht kann das der Tester oder jemand anders beantworten.

                1. Vorwerk VR 200 ein Trauerfall!
                  Hätte ich ihn nur nicht gekauft. War bereits 3x zur Reparatur und ist schon wieder, nach 3 Wochen „arbeitsunfähig“, d.h. es geht gar nichts. Wenn schon mal eine Meldung nach langem kommt, so lautet diese Batterie leer, obwohl das Gerät mehrere Stunden ( 6-7)an der Ladestation war, oder irgendeine Meldung, die im Programm ist. Starten nicht möglich!
                  Der Kundendienst scheint völlig überfordert, ist unfreundlich und wird seiner Position nicht gerecht. Das die Fa. Vorwerk sich das leistet! Liest dort niemand derartige Kommentare?!!

            2. Super – vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
              Vielleicht überlegt Ihr Euch, ähnlich wie bei Stiftung Warentest, derartige Punkte per Kommentar „führt zur Abwertung“ mit einfließen zu lassen. Ein mögliche Darstellungsform wäre: „Roboter XY: 8,4 (8,9)*“ und als Fussnote: „* – (…) führt zur Abwertung“. Oder eben im Testbericht die Abwertung und deren Betrag zu benennen.

              Viele Grüße
              TomS

              1. Das mit der Punkte Bewertung ist in der Tat schwierig weil halt auch jeder auf andere Kriterien Wert legt! Eine Abwertung für Punkte die den einen stören und bei dem anderen kaum ins Gewicht fallen ist halt auch problematisch. Aber vielleicht fällt uns irgend wann noch eine bessere Lösung ein. generell empfehle ich jeden immer des Test zu lesen und die Punkte nur als groben Anhaltspunkt zu sehen!

            3. Na klar, Vorwerk auf dem vorletzten Platz.
              Ich teste aktuell den VR200 und wir werden uns dieses Gerät zulegen.
              Den Roomba hatten wir auch zum Testen und er kann es einfach nicht.
              Was nützt mir eine bessere Ausstattung wenn die Saugleistung nicht passt.
              Und diese ist beim Vorwerk einzigartig.

              Dieses Vorwerk-Bashing geht mir echt auf den Keks.
              Beim Thermomix ist es genauso.
              Vorwerk ist Qualität, und die hat eben Ihren Preis.

              1. na sorry – ich habe den VR200 auch – mit der aktuellen Software ist die Navigation besser, aber: nach vorn ist das Gerät vorsichtig, aber wenn er rangieren soll, rempelt er hinten mit aller Kraft gegen. Je nach Einrichtung tritt das eben auf, oder nicht.

                Hinzu kommt, dass er sehr dunkle Gegenstände nicht erkennt – wenn man keine hat, ist fein. Hat man aber schwarze Holme unterm Tisch rammt er dagegen, bis er nicht mehr kann

                Denkbar dass eine neue Software das behebt

            4. Du musst genau hin schauen: Vorwerk hat in Saugleistung und Ausstattung doch super Bewertung bekommen! Was die Gesamtnote etwas runterzieht ist die im Vergleich hohe Lautstärke und geringe Akku-Laufzeit. Die von meinem „Kollegen“ im Artikel geschilderten Probleme als auch der Preis hatten noch nicht mal Auswirkungen auf die Punktzahl weil diese Punkte nicht bewertet wurden.
              Ein gute Saugleistung nützt ja auch nix wenn der Roboter irgendwo verheddert und stehen bleibt! Also man muss schon mehr als die Saugleistung bewerten!

              Die Gesamtnote ist mit 8.6 dennoch sehr gut, das andere nun bei den Kriterien noch etwas besser im Test waren, das war nun mal so, jeder kann Lautstärke und Laufzeit nachmessen.
              Man kann natürlich darüber streiten ob man Lautstärke zukünftig von der Bewertung ausschließt, weil gewöhnlich ein höhere Saugleistung immer zu lauteren Geräten führt. Da bin ich noch am überlegen!

            5. Ja der Vorwerk, das ist eben ein Markenprodukt und da muss du halt den Preis der Marke mit bezahlen. Trotzdem finde ich das Gerät super, wobei der Vorgänger noch beliebter ist bei den Kunden 🙂 VG Karsten

              1. Dies ist uns auch nicht bekannt, wir haben mal bei Vorwerk nachgefragt. Sollte wir eine Antwort erhalten, werden wir dies posten. Leider scheint Vorwerk sehr oft nicht sehr auskunftsfreudig zu sein, in der Vergangenheit wurden viele Anfragen von uns nicht beantwortet.

            6. Ich habe noch den „alten“ vr100.
              Insgesamt bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. In 1,5 Jahren musste nur einmal die Software neu installiert werden. Sonst funktioniert er tadellos. Die Saugleistung und Navigation ist auch sehr gut.

            7. Hallo….
              Unser Teil läuft auch wieder nicht…..Raumerkennung fehlerhaft…..War bereits schon einmal zur Reparatur. …..er bleibt einfach an unterschiedlichen Stellen stehen…..
              Auf Email reagiert Vorwerk garnicht….
              Werden Ihn wohl noch zweimal einschicken bevor wir ihin wieder zurück geben….
              Bin ziemlich enttäuscht. ….
              VG Matthias

            8. Nun möchte ich mich auch mal zum VR200 zu Wort melden.
              Seit etwa 3 Jahren habe ich den VR100 im Einsatz. Da unser Haus 3 Etagen hat, haben wir uns im Frühjahr 2015 entschieden, noch einen VR200 zu kaufen, da dieser ja angeblich besser als der VR100 sein soll (in Bezug auf Akkulaufzeit). SOLL! Stimmt leider überhaupt nicht!
              Heute morgen zum Beispiel habe ich beide gleichzeitig gestartet (VR200 im Erdgeschoss und den VR100 im Obergeschoss).
              Der VR200 fährt circa 20 Minuten eher zur Ladestation und lädt dann auch noch viel länger als der VR100 (VR200 lädt immer noch, wenn der VR100 bereits wieder zu saugen angefangen hat!).
              Es kommt aber auch des Öfteren vor, dass der VR200 nach der Unterbrechung zum Laden gar nicht mehr weitersaugt (so wie gerade eben auch wieder). Das nervt gewaltig!
              Auch die Magnetbänder unter den Langflorteppichen erkennt der VR100 wesentlich besser, während der VR200 immer mal wieder auf den Teppich rauffährt.
              Mein Fazit ist, dass der VR100 der wesentlich bessere Saugroboter ist, da schneller und fehlerfrei im Gegensatz zum VR200.
              Es sei noch hinzugefügt, dass beide Saugroboter updatemäßig auf dem aktuellsten Stand sind.
              Ich kann jedem, der auf der Suche nach einem guten Saugroboter ist, nur zum VR100 raten. Der ist besser und noch dazu günstiger!

            9. Hallo, was ist der Unterschied von dem Neato Botvac D85 und dem Vorwerk Kobold VR200.
              Wie gut Funktionieren die Treppen Erkennungen.
              Sowie wie gut fahren die 3-4Zimmer ab und wie sieht es mit Fließen aus.
              Was hat das Update gebracht.
              Wie kommen die an Ecken ran. Beim iRobot Roomba 880 funktioniert dieses ja nicht da er rund ist.
              Was ist besser an dem iRobot Roomba 880 als bei dem Vorwerk Kobold VR200 und Neato Botvac D85.
              Welchen würden sie empfehlen.
              Danke

              MfG Michel

              1. Es gibt schon leichte Unterschiede in der Bauart, die können Sie selbst erkennen wenn Sie ich die Bilder zu beiden Geräte anschauen. Der Vorwerk hat vorne zum Beispiel auch zusätzliche Ultraschallsensoren. Man sollte also nicht denken die Geräte wären identisch nur weil sie sich ein wenig ähnlich schauen. Zum Update kann ich nichts sagen da Vorwerk auf Fragen diesbezüglich nicht geantwortet hat.
                Wie die Geräte an Ecken ran kommen kann man auch im Video sehen. Allerdings ist der Unterschied zum iRobot Roomba 880/871* nicht gravierend, der Roomba 880 macht die Ecken fast genauso sauber weil er eine viel größere Seitenbüste hat. Das hat auch noch den Vorteil das der Roomba 880 sogar noch etwas unter Schränken putzen kann, was sowohl Neato Botvac D85* und der Vorwerk Kobold VR200 weniger gut können.
                Wenn Sie mich nach der Empfehlung fragen: Das ist Ansichtssache, mich hat das doppelte Bürstensystem des iRobot Roomba 880/871* mehr überzeugt!

            10. Hallo
              Vielleicht können Sie mir auch sagen ob es nächstes Jahr eine Weiterentwicklung geben wird dieses Staubroboter und ob es irgendwann mal einen Wischroboter der Marke Vorwerk geben wird.

              MfG Michel

              1. Das ist mir leider nicht bekannt, leider ist es auch für uns sehr schwierig von Vorwerk Informationen zu bekommen, die über die veröffentlichenden Infos der Webseite hinaus gehen . Genauso schwierig ist es mit Testgeräten von Vorwerk.

            11. Hallo, ich habe noch eine Frage: haben sie denn iRobot 980 schon getestet und können dazu was sagen oder haben sogar schon test gemacht. Oder test seiten gefunden.
              Über wischroboter können sie nichts sagen?

              Danke.

              Mfg Michel

              1. Geplant ist ein Test des iRobot 980 im Januar oder Februar.
                Von den Wischrobotern bin ich bislang generell nicht überzeugt, die müssten schon erheblich besser werden sonst hat ein test keinen Zweck.

            12. Moin.
              Ich habe jetzt seit rund vier Wochen den Vorwerk VR200 und kann mich der oben geäußerten Kritik nicht wirklich anschließen.
              Zugegeben, ich habe keinen Vergleich. Ich habe das Gerät nicht selbst ausgesucht und jetzt habe ich es.

              – Navigation: scheint mir alles ordnungsgemäß zu funktionieren. Ich bin überrascht, wo die Minna überall hinkommt.

              – Möbelbeschädigung: kann ich bisher nicht erkennen. Ich glaube daher nicht, daß er mehr verursacht, als man auch mit einem normalen, konventionellen Staubsauger macht.

              – Wiederfinden der Ladestation: immer, ohne Probleme!

              – Saugleistung, Sauberkeit: Ich habe keine Teppiche, lediglich flächige Fußabtreter an beiden Eingangstüren. Das kriegt die Minna ohne weitere hin. Die Reinigungsleistung ist sehr gut. Auch die Haare von meinen drei Katzen, bürstet das Maschinchen aus den Fußabtretern. Da ich zur Zeit eine Baustelle im Hof habe, ist das Schmutzaufkommen hoch und trotzdem bin ich sehr zufrieden.

              -Akkulauf- und Ladezeit: Kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich keinen Vergleich habe. Aber ich finde sie ist ausreichend. Da der Sauger läuft, wenn ich nicht zuhause bin, ist es mir gelinde gesagt wurscht, wie lange er saugt und lädt.

              Wer über die Anschaffung eines Saugroboters nachdenkt, muß sich im klaren sein, daß er ggfs. seine Wohnung optimieren muß, damit das was bringt:
              Kabel dürfen nicht lose rumliegen (war bei mir ein Thema bei den Boxen)
              Vorhänge dürfen nicht bodenlang sein, das Saugerchen verleibt sich diese sonst ein.
              Zuviel Chichi auf dem Boden ist dem ganzen nicht zuträglich.

              Für mich war das jedenfalls eine wunderbare Entscheidung. Jetzt kommt es auf die Dauerhaltbarkeit an.

              Grüße
              M.

            13. Hallo!

              Ich habe auch so ein Gerät und kann ihre Probleme nicht bestätigen.
              Wir haben den Sauger nun seit 6 Wochen mit der aktuellen Software und sind voll zufrieden.
              Wenn sie testen, wäre der Softwarestand auch interessant, diese Info bleibt leider verborgen.

              Gruß, Kai

              1. Was die Software angeht, handelt es sich in den hier gezeigten Videos um die erste, veröffentlichte Version. Das Verhalten in der Navigation, änderte sich leider jedoch auch nicht signifikant beim Austauschgerät mit der neueren Software.

            14. Also ,…… wir haben 2 VR 200 seit 2015
              Wenn Sie funktionieren dann arbeiten sie einwandfrei ohne wenn und aber,….. ABER
              Einer ist das zweite mal jetzt getauscht, der Zweite jetzt das dritte mal.
              Alle Fehler die beschrieben sind hatten wir auch.

            15. Ich habe den Botvac Connected und den Vorwerk VR200 getestet. Ich muss sagen, der Vorwerk ist eindeutig besser. Der Botvac saugt genauso gut, knallt jedoch ständig frontal gegen irgendwas davor, was niedriger als der Lasersensor ist, zb. Sockelleisten, was der Vorwerk einfach nicht macht, da er relativ tief sitzende Ultraschallsensoren hat. Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Navigation des VR200 immer so schlecht gemacht wird. Vielleicht liegt es an meiner Wohnung, aber er navigiert nahezu perfekt. Gut, er fährt manchmal in einem zu großen Abstand um Hindernisse herum, dann wiederum bleibt er mit der vorderen rechten Ecke irgendwo hängen, aber im Großen und Ganzen funktioniert es super. Die Ladestation hat er bisher auch immer wieder gefunden. Auf die Botvac App kann man gern verzichten, braucht man nicht wirklich. Der Staubbehälter des Vorwerk ist zwar einiges kleiner, lässt sich dafür viel einfacher reinigen. Das Material des Vorwerk ist deutlich unempfindlicher als beim Botvac. Ich konnte beim Vorwerk auch nicht dieses oft beschriebene übermäßige aufbocken des Hinterteils feststellen, macht der Botvec ha genau so.
              Ich glaube die allgemein schlechteren Bewertungen des Vorwerk liegt allein am Image von Vorwerk und des übertriebenen hohen Preises.

            16. Habe den VR200 seit 3 Monaten. Nach einer Woche bemerkte ich eine gewisse Orientierungslosigkeit und habe daraufhin die Bedienungsanleitung mal genau studiert. Seither reinige ich alle 3 Tage die Sensoren, die Orientierungsprobleme sind verschwunden. Er saugt jeden Morgen automatisch Küchen- Flur- und Gästetoilettenboden (ca. 35qm), weiterhin öfters die übrigen Räume. Ich bin sehr zufrieden.

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