Empf. Produkt

Xiaomi Roborock – der Neue im Test

Frank

Frank

Betreibt bereits seit 2003 die bekannte Technik-Seite RoboterNetz.de und testet ebenso lang unter anderem auch Haushaltsroboter für verschiedene Seiten. Er gilt als einer der Experten in Sachen Staubsaugeroboter.
Homepage
Frank

Letzte Artikel von Frank (Alle anzeigen)

Von vielen gespannt erwartet, der neue Saugroboter Xiaomi Roborock ist im Handel. In der Werbung und Presse auch als Xiaomi Mi Second-Generation oder auch als Roborock S50, Xiaomi Mi Roborock Sweep One bzw. Xiaomi Mijia Roborock bezeichnet. Alle meinen den gleichen Saugroboter, also den quasi Nachfolger des überaus beliebten Xiaomi Mi Saugroboters. Wir haben den Roborock Saugroboter jetzt bereits 3 Wochen getestet und auch mit dem noch immer erhältlichen Vorgänger verglichen. In dem Test erfahrt Ihr, ob des dem Hersteller wirklich gelungen ist das Gerät noch weiter zu verbessern, angesichts der starken Leistung des Vorgängers.

Ist Roborock der Nachfolger des bekannten Xiaomi Mi Roboter?

Laut Presse und der Werbung einiger Anbieter besteht offenbar kein Zweifel, dass der Roborock* quasi der nochmals verbesserte Xiaomi Mi Roboter ist. Und in der Tat kann man das so sehen, denn beide Roboter werden vom gleichen Hersteller produziert, haben sehr große Ähnlichkeit was die Komponenten und Design betrifft und können sogar mit der gleichen Smartphone App Mi Home (eine kostenlose Xiaomi Smarthome App) gesteuert und bedient werden.

Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-VerpackungDennoch ist anzumerken, dass diesmal das Gerät offenbar nicht unter der Marke „Xiaomi“ vermarktet wird. Wenn man das Gerät auspackt, wird man nämlich nirgends den Namen „Xiaomi“ finden, weder auf dem Gerät, Verpackung oder in der englischen Bedienungsanleitung. Einige Händler sprechen dennoch von dem Xiaomi Roborock. Warum das Gerät nicht offiziell auch unter dem Namen Xiaomi vermarktet wird, darüber kann man nur spekulieren. Daran möchte ich mich aber nicht beteiligen. Laut Aussagen des Roborock Herstellers hat dieser beide Roboter produziert, sowohl den „Vorgänger“ Xiaomi Mi Roboter und jetzt halt das Modell Roborock. Das erste Gerät wurde aber wohl im Auftrag oder unter Lizenz von Xiaomi produziert, was bei dem neuen Modell wohl nicht der Fall ist.

Wie auch immer, dieser Sachverhalt kann für uns Kunden auch ziemlich egal sein. Wichtig ist, dass beide Roboter aus gleichem Haus kommen und wir so auch damit rechnen können dass die Qualität wieder auf höchsten Niveau angesiedelt ist. Und ich kann es schon vorwegnehmen, die Qualität ist wieder auf wirklich hohen Level, es hat wieder richtig Spaß gemacht den neuen Roborock in den letzten Wochen zu testen. Es gibt wirklich kaum etwas zu kritisieren, fast alle wirklich wichtigen Dinge am Roboter wurden richtig gemacht.
In dem Testbericht verwende ich mal den Namen „Xiaomi Roborock“, da dieser wohl derzeit im Netz am meisten verwendet wird, Ihr wisst, dass all die Namen für das gleiche Gerät stehen: den Roborock Robotic Vaccum Cleaner (so steht es auf der Bedienungsanleitung).

Xiaomi Roborock – jetzt mit CE-Zeichen auf dem Saugroboter

Ich habe das Testgerät des Xiaomi Roborock direkt aus China erhalten. Der Verkauf des Xiaomi Roborock ist offiziell gerade erst angelaufen. Inzwischen kann man diesen Saugroboter über bekannte Firmen wie GearBest* auch aus Deutschland bestellen. Gearbest liefert gewöhnlich versandkostenfrei, ich schreibe es diesmal gleich in den Test da dies gewöhnlich sowieso immer wieder oft per E-Mail oder Kommentar von Lesern erfragt wird.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-CE-Zeichen

Roborock mit CE-Zeichen

Die Lieferzeit ist bei GearBest unterschiedlich, da kommt es drauf an aus welchen Warenlager geliefert wird, das wird bei der Bestellung angezeigt bzw. kann gewählt werden (siehe im Shop*). Wenn GearBest die Produkte in Europa lagert, kann es manchmal in 2 bis 5 Tagen da sein, aus China oder Honkong kann es aber schon mal 3 bis 4 Wochen dauern nach meiner Erfahrung. Ob das Gerät irgendwann auch von anderen Anbietern in Deutschland angeboten wird, kann ich nicht sagen. Es ist aber durchaus möglich, denn auf dem Saugroboter Roborock haben wir erstmals ein CE-Zeichen gefunden. Dementsprechend hat er übrigens auch einen europäischen Stecker der in deutsche Steckdosen passt. Damit dürfte das Gerät eigentlich auch in Deutschland offiziell verkauft werden, was beim Vorgänger dem Xiaomi Mi Roboter nicht der Fall war. Ich behalte das ganze mal im Auge, sollten tatsächlich auch deutsche Anbieter hinzukommen, werden wir diese sicher als Bezugsquelle im Preisvergleich unter mit auflisten. Beim Kauf sollte man drauf achten das man die internationale EU Version wählt, dadurch spart man sich den Steckdosen Adapter.

Unser Leistungstipp
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation*
von Roborock Xiaomi

Original Xiaomi Roborock, Saugroboter, die zweite Generation des beliebten Xiaomi Mi Roboters. Jetzt mit Wischfunktion, neuer Sensorik und noch mehr App Funktionen. Jetzt können sogar bereich auf der Karte markiert werden  welche gereinigt werden soll. Die hohe Saugkraft und überragende Navigation reinigt einzelne Räume genauso wie ganze Etagen. Aktuellen Preis bitte über diesen Link abfragen: GearBest-DE*  oder auch Gearbest.com* abfragen, da die Preise momentan nicht immer automatisch abgefragt werden können.

Bekannte Rabatt Aktionen

Gutscheincode:  NEWXMVCM (gültig für China Version aus China Lager*) Preis mit Code 427,30 €
Gutscheincode:  NXMVCMHK  (gültig für Internationale EU Version aus Hongkong*) Preis mit Code 467,69€

Gutschein Codes sind oft zeitlich begrenzt, gegebenenfalls einfach ausprobieren) Angaben ohne Gewähr! Preisänderungen sind an der Tagesordung, bitte Preis im jeweiligen Shop abfragen und kontrollieren.

 

 


Besondere Features:
  • intelligenter Navigation (systematische Reinigung in Bahnen)
  • Laser-Scanner (erkennt Raum und Hindernisse und zeichnet Karte)
  • Hohe Reinigungsleistung bei schneller Reinigung
  • Einfach bedienbar, per Tasten oder Smartphone App
  • nimmt Türschwellen bis zu 20 mm
  • Wischfunktion mit Wassertank
  • extrem hohe Akkukapazität mit 5200 mAh
Zuletzt aktualisiert am 2. Januar 2018 um 12:34 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Xiaomi Roborock – Lieferumfang des neuen Saugroboters

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Lieferumfang

Kommen wir jetzt aber mal zum Lieferumfang. Das Gerät wird wirklich gut verpackt in gleich 3 ineinander geschachtelten Kartons geliefert, ich dachte schon ich werde mit dem Auspacken nie fertig 😉

Im Karton findet man dann folgende Teile:

  • Saugroboter Roborock selbst
  • Wischmoppaufsatz (mit integriertem Wassertank)
  • zwei Mikrofaser Wischtücher (auswaschbar)
  • vier Ersatzkapseln (Wasserweiterleitung von Tank zum Wischtuch)
  • automatische Ladestation (mit integriertem Netzgerät)
  • große transparente Bodenplatte zum Anstecken an Ladestation
  • Netzkabel mit passendem Stecker für deutsche Steckdosen (EU-Version)
  • Ersatz Feinfilter (Hepafilter)
  • englische gut bebilderte Bedienungsanleitung

 

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Lieferumfang-Ladestation

Die neue Ladestation ist etwas kleiner geworden und besitzt die Ladekontakte am Boden

Neben dem eigentlichen Saugroboter selbst wird natürlich wieder eine automatische Ladestation mitgeliefert. Diese besitzt gegenüber dem Vorgänger jetzt ein etwas anderes Design und ist zudem deutlich kleiner geworden. Die Ladekontakte sitzen jetzt auch nicht mehr an der Hinterseite sondern wie bei den meisten Saugrobotern auf der Bodenplatte. Dementsprechend sind natürlich jetzt auch beim Saugroboter selbst die Ladekontakte ebenfalls auf der Unterseite. Der Roboter dockt dadurch auch etwas anders an als das Vorgängermodell, er muss sich jetzt nicht mehr drehen beim automatischen Einparken. Das fand ich fast etwas schade, denn die Drehbewegung den Vorgängers an der Ladestation war immer schön anzusehen. Allerdings kann ich bestätigen, dass der neue Xiaomi Roborock, trotz dieser Änderungen, genauso sicher und gut andockt wie der Vorgänger. Es gab in den drei Wochen Test nicht ein einziges Problem beim Einparken. Angenehm ist auch nach wie vor dass der Xiaomi Roborock genau wie sein Vorgänger mit relativ wenig Platz um die Ladestation auskommt. Wenn links oder rechts in 50 cm Entfernung ein Schrank steht, dann stört das überhaupt nicht, was man bei anderen Saugrobotern nicht immer sagen kann.

Xiaomi Roborock wird mit transparenter Bodenplatte geliefert

Verwundert hat mich anfangs, dass im Lieferumfang des Xiaomi Roborock jetzt eine runde transparente Kurstoffbodenplatte enthalten ist. Diese wird an die Ladestation angesteckt und liegt somit quasi vor der Ladestation. Spezielle Noppen sorgen dafür, dass diese Matte am Boden haftet und sich nicht verschiebt. Ist der Saugroboter Xiaomi Roborock mit seiner Reinigung fertig, so parkt er genau auf dieser Matte, diese ist dann kaum noch zu sehen.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-an-Landestation2

Nach einigen Tests wurde mir klar wieso der Hersteller jetzt zum Xiaomi Roborock eine solche Matte mitliefert, er hat hier sogar richtig gut mitgedacht. Es ist vornehmlich wegen der neuen Wischfunktion mit Wassertank. Der Hersteller wollte vermeiden dass der Saug- und Wischroboter Xiaomi Roborock nach der Reinigung zu lange mit einem feuchten Tuch auf einem vielleicht empfindlichen Holzboden steht. Würde der Wischaufsatz nicht rechtzeitig vom Nutzer abgenommen, so könnte der Boden ja Schaden nehmen wenn zu lange Wasser an der gleichen Stelle einzieht. Durch diese neue transparente Bodenplatte wird genau das verhindert, hier könnte der Roboter sogar tagelang mit gefüllten Wassertank stehen ohne dass Wasser auf den Boden gelangt. Man kann jetzt also den Wischvorgang starten und dennoch das Haus verlassen. Man kann sogar den Wassertank anbringen und dann den Roboter per Timer wischen lassen. All das ist bei den meisten herkömmlichen Wischrobotern und Saug- und Wischrobotern nicht möglich. Eine tolle Sache. Hier sieht man, dass sich der Hersteller wirklich Gedanken gemacht hat was in der Praxis von Vorteil ist, da können sich sogar größere Markenhersteller mal ein Vorbild dran nehmen.

Ein anderer vorteilhafter Nebeneffekt der Matte ist, dass die eingesteckte Ladestation sich beim Andocken quasi nicht mehr verschieben kann. Selbst wenn der Roboter diese mal streifen oder schräg anfahren würde, sollte sich diese nicht verschieben. Allerdings muss ich sagen, dass der Roboter auch ohne diese Matte keine Probleme beim Einparken gezeigt hat. Möchte man die Wischfunktion nicht nutzen, könnte man somit auch die Matte einfach weglassen.

Xiaomi Roborock – der neue Wischaufsatz

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Lieferumfang-Wischaufsatz

Der neue Wischaufsatz mit Wassertank

Neu ist also wie gerade schon angesprochen auch der Wischaufsatz, welcher im Lieferumfang enthalten ist. Der Vorgänger Xiaomi Mi Roboter konnte noch nicht wischen, der Xiaomi Roborock kann also auch das jetzt. Vom Aufbau und Prinzip ähnelt der Wischaufsatz allerdings denen von vielen anderen Robotern. Er besteht quasi aus einem Wassertank an den eine Art Mikrofasertuch per Kletthaftung angebracht wird. Es werden bereits zwei solche Mikrofasertücher mitgeliefert. Befeuchtet werden die Wischtücher automatisch durch zwei Schaumstoffkapseln, welche das Wasser gleichmäßig vom Wassertank auf das Wischtuch leiten.

Dieses Verfahren wird häufig von Saugrobotern angewendet, wer sich hier etwas mehr vom Hersteller versprochen hat wird doch ein wenig enttäuscht. Eine elektronische Wasserregelung oder Sprühvorrichtung gibt es nicht. Positiv kann ich aber anmerken, dass die Vorrichtung tatsächlich gut funktioniert (siehe unser Video Teil 4) und das Wasser auch wirklich zügig und gleichmäßig auf dem Tuch verteilt wird. Bei einigen anderen getesteten Saugrobotern hatten wir schon erlebt dass das gar nicht immer so recht funktioniert und manchmal über 30 Minuten dauert bis überhaupt Feuchtigkeit wahrnehmbar ist. Das ist beim Xiaomi Roborock anders, quasi von Anfang an ist die Feuchtigkeitsweiterleitung erkennbar. Also auch hier zeigt der Xiaomi Roborock eine wirklich gute Verarbeitung. Es werden sogar vier Ersatzkapseln (Schaumstoffkapseln, welche Wasser leiten) als Ersatz mitgeliefert, auch das hatten wir bislang noch nicht.

Sehr angenehm ist auch, dass der Wischaufsatz beim Roboter hinten eingeschoben werden kann ohne dass man den Roboter umdrehen muss. Das geht sogar sehr leicht ohne dass man den Roboter verschiebt, da dieser an den Seiten mit zwei Schnappverschlüssen einrastet. Das Abnehmen geht genauso leicht, man drückt zwei Hebel und kann den Aufsatz herausziehen.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Wischaufsatz-anbringen

Einfach einschieben, der Wischaufsatz rastet rein

Die Mikrofaser-Wischtücher selbst sind ziemlich unspektakulär. Diese können natürlich mehrfach verwendet und immer wieder mit der Hand oder per Waschmaschine ausgewaschen werden. Das besondere ist eigentlich nur, dass diese auch in den Wischaufsatz eingeschoben werden. Sie halten also nicht nur per Kletthaftung, sondern die vordere Kante sitzt auch in einem Schlitz. Während des Tests kam ich schnell darauf warum dies der Hersteller so gemacht hat. Durch das Einschieben der vorderen Kante in einen Schlitz wird ein sehr sanfter Übergang geschaffen. Der Hersteller möchte damit sicherstellen, das der Roboter nirgends mit dem Wischaufsatz bzw. Wischtuch hängen bleiben kann. Und genau das ist ihm auch sehr gut gelungen.

Xiaomi Roborock wischt sogar Räume mit Teppich

Die meisten Wischroboter oder auch Saug- und Wischroboter können keinen Räume wischen in denen sich auch ein Teppich befindet. Die meisten Roboter bleiben beim Wischen einfach an der Teppichkante hängen. Es gibt auch Saugroboter die versuchen einen Teppich zu umfahren wenn ein Wischtuchaufsatz angebracht ist, leider funktioniert aber auch das oft nicht sonderlich gut.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Wischaufsatz-auf-Teppich

Roborock mit Wischaufsatz auf Teppich

Genau das Problem hat der Xiaomi Roborock nicht mehr. Der Roboter ist so geformt und konzipiert, dass er auch mit Wischtuch ganz einfach über den Teppich fahren kann. Durch das geschilderte Einschieben des Wischtuches gibt es auch keine Stelle, die am Teppichrand hängen bleiben könnte. Wir haben daher unseren üblichen Testraum mit Laminat und dem üblichen 1 cm hohen Teppichläufer ganz problemlos wischen lassen. Das ist wirklich extrem praktisch, zumal der Xiaomi Roborock dann gleichseitig saugen und wischen kann. Bislang war das bei keinem der zahlreichen getesteten Saug- und Wischrobotern wirklich gut machbar. Also auch hier wieder einen dicken Pluspunkt für den Xiaomi Roborock.

Aber etwas Kritik muss ich trotzdem üben. Das Wischtuch ist relativ klein, die aufzunehmende Schmutzmenge ist dementsprechend begrenzt. Die Wischtücher des Xiaomi Roborock haben sogar in den Eckbereichen keinerlei Wischfasern, sondern nur im mittleren Bereich. Der Hersteller hat dies offenbar so gemacht, um die Reibung auf Teppich zu reduzieren. Es ist also ein Kompromiss damit der Roboter auch Räume mit Teppich wischen kann.  Ein weiterer Grund warum mit den Ecken nicht gewischt wird, ist laut Hersteller die breite der Teppichbürste. Man möchte vermeiden das nicht aufgesaugte Krümmel die Wischleistung beeinträchtigen, man würde sonst sehr schnell unschöne Streifen sehen.

Nachteilig daran ist aber halt, dass dadurch die eigentlich Wischfläche auf ca. 17 x 10 cm schrumpft. Das ist recht wenig Fläche, große Verschmutzungen sind damit nicht mehr zu beseitigen. Das reicht sicherlich um ein Zimmer von anhaftendem Reststaub zu befreien, aber man sollte nicht die Erwartung haben dass man damit auch richtige Flecken gründlich entfernen kann. Das hat sich auch so in unserem Test mit eingetrockneten Schokoflecken gezeigt (siehe Video Teil 4). Solche Flecken oder auch ähnliche überfordern die Wischfunktion des Xiaomi Roborock, der Schmutz würde vielmehr verteilt statt aufgenommen. Das Wischtuch ist einfach zu klein für eine gründliche Reinigung. Optisch wurden solche Flecken zwar auch auf der Testfläche entfernt, jedoch blieb einfach ein klebriger Film zurück.

Durch die kleine Wischfläche kann der Xiaomi Roborock zudem nicht nah am Rand wischen, die letzten 12 cm am Rand werden quasi überhaupt nicht gewischt, was ebenfalls nicht gerade toll ist (siehe Bild oben).

Die Wischfunktion ist also nur bedingt empfehlenswert. Sie ist zwar praktisch besser einsetzbar als bei vielen anderen Saugrobotern mit Wischfunktion, ist aber auch nicht wirklich effektiver. Wer einen fleckenfreien Boden nur mal damit entstauben möchte wird vermutlich zufrieden sein, wer mehr erwartet wird enttäuscht. Wer einen Roboter zum schrubben sucht, der sollte sich spezielle Wischroboter anschauen, die sind da oft etwas leistungsfähiger.

Kaufentscheidend wäre daher für mich die Wischfunktion nicht unbedingt, auch wenn es hin und wieder schon angenehm ist einen Raum mal nass wischen zu können. Warum dennoch der Roboter empfohlen wird und so gut im Test abgeschnitten hat, liegt an seinen Vorzügen als zuverlässiger und gründlicher Roboterstaubsauger.

Xiaomi Roborock – die neuen Änderungen gegenüber dem Vorgänger

Schon der Vorgänger, der Xiaomi Mi Roboter, hat eigentlich in vielen Bereichen neue Maßstäbe für Saugroboter aufgezeigt, keineswegs nur beim Preis. Der neue Xiaomi Roborock steht hier in nichts nach, er kann hier wirklich noch mal nachlegen. Neben der neu hinzugekommenen Wischfunktion wurde eigentlich das komplette Gerät vom Aufbau verändert, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht. So verfügt der Roborock jetzt beispielsweise vorne nicht mehr über einen Ultraschallsensor, sondern offenbar über Infrarotsensoren.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Frontsensor

Der Ultraschallsensor des Vorgängers wurde durch IR-Sensoren ersetzt

Dies hat uns anfangs etwas skeptisch gemacht, denn in der Praxis liefern eigentlich meist Ultraschallsensoren bessere Entfernungs-Messdaten als IR-Sensoren. Warum der Hersteller diese Umstellung vorgenommen hat ist daher fraglich. Im Test und auch bei genauer Analyse der Navigation konnten wir allerdings keinerlei Nachteil feststellen, der neue Roborock navigiert genauso hervorragend durch die Räume wie sein Vorgänger, es sind keine signifikanten Unterschiede erkennbar. Auch an Engstellen und bei der Randreinigung ist der Roborock genauso gründlich wie sein Vorgänger. Die Hauptarbeit dürfte daher der Laserturm auf der Oberseite des Roboters machen, dieser kann praktisch in Sekunden einen ganzen Raum scannen und intern als Karte aufzeichnen. Auch Entfernungen zu Hindernissen können damit exakt und schnell ermittelt werden. Die neuen Infrarotsensoren auf der Vorderseite scheinen vorwiegend beim Andocken an die Ladestation zum Einsatz zu kommen. Wie bereits erwähnt, dockt der neue Roborock jetzt vorwärts an, der IR-Leitstrahl hilft ihm dabei zusätzlich sicher anzudocken.

Die anderen Sensoren, außer dem erwähnten Ultraschallsensor, scheinen vom Prinzip her nicht geändert worden zu sein. Der wichtige Laserturm ist jetzt etwas mehr in die Mitte des Gerätes gewandert, aber ansonsten identisch. Änderungen gibt es jetzt noch bei den Absturzsensoren, sie funktionieren jetzt auch bei tiefschwarzen Flächen und zudem können diese jetzt offenbar Teppich von Hartboden unterscheiden. Im neuen sogenannten Teppich-Mode (Carpet-Mode)  kann der Roboter bei Teppich jetzt automatisch die Saugleistung erhöhen. Im Carpet Mode reagiert der Roboter zudem etwas unempfindlicher auf kleine Hindernisse, auch das kann manchmal bei der Teppichreinigung helfen, letzteres hat sich bei uns im Testaum aber kaum ausgewirkt.

Die horizontale Teppichbürste mit Borsten und Gummilamellen als auch die Seitenbürste ist identisch mit der des Vorgängers, diese Ersatzteile passen also in beide Roboter. Von der Platzierung ist jetzt aber die Teppichbürste ein wenig mehr nach hinten gerückt. Zudem verfügt der Roboter an der hinteren Unterseite über eine Vertiefung die bei Höhenunterschieden hilfreich ist.

Vergleich Xiaomi Mi Roboter mit Roborock (rechts)

Xiaomi-mI-Roboter-und-nachfolger-Roborock-vergleich

Im direkten Vergleich (links Xiaomi Mi, rechts Roborock)

 

Roborock – Draufsicht

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Draufsicht

Roborock – Unteransicht

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Unteransicht

roborock-groesse

 

Xiaomi Roborock nimmt jetzt höhere Türschwellen

Diese Änderungen beim Aufbau sind beispielsweise vorgenommen worden, damit der Roboterstaubsauger Roborock jetzt etwas höhere Türschwellen und Teppichkanten überwinden kann. Beim Vorgänger wurde von dem ein oder anderem kritisiert dass er an etwas höheren Teppichen hängen bleiben konnte, das wurde jetzt wirklich verbessert. Im Test mit unterschiedlich starken Platten (siehe unsers Video Teil 3) konnten wir feststellen, dass jetzt etwa 3 – 4 Millimeter höhere Hindernisse überwunden werden. Eine 18mm Platte wurde noch sehr zuverlässig und gut überwunden, bei 19 mm dürfte er aber an die Grenze gelangen.

Eine 21mm Platte wird in keinem Fall mehr überwunden. Beim Vorgänger war bei etwa 15mm Schluss, also eine deutliche Verbesserung, die für die meisten Wohnungen völlig ausreichen dürfte. Schon mit den 15mm des Vorgängers kommt man in vielen Wohnungen eigentlich gut zurecht, wenn man kein Langfloor Teppich oder hohe Türschwelle hat. Sind die Türschwellen leicht angeschrägt, dann werden ja ohnehin noch ein paar Millimeter mehr überwunden.
Ich finde diese Höhe wirklich ausreichend, zumal das Überwinden von noch höheren Hindernissen dann oft mehr Probleme als Lösungen schaffen würde. Gut ist beispielsweise dass der im Testzimmer vorhandene Kratzbaum nicht befahren wird.
Neu ist übrigens auch, dass der Roborock schwarze Flächen befahren kann. Der Vorgänger hatte manchmal mit tiefschwarzen Flächen etwas Probleme weil die Absturzsensoren reagierten.

Xiaomi Roborock – Schmutzfach kaum verändert

Das Schmutzfach und dessen Handhabung hat sich nur leicht verändert. Aufgrund der baulichen Veränderungen ist der Schmutzbehälter nicht mehr ganz so breit, aber dafür etwas tiefer. Beim Volumen hat sich fast nichts getan, jetzt fasst er 0,48 Liter Schmutz, beim Vorgänger waren es noch 0,42 Liter. In der Praxis ist der Unterschied von 0,06 Litern unbedeutend und die Handhabung gleich. Das Schmutzfach, wie auch alle anderen Teile des Roboters, wirken hochwertig verarbeitet und gut abgedichtet. Es kann leicht entnommen und entleert werden, auch wenn ein kleiner Griff sicher auch nicht verkehrt gewesen wäre. Schmutz kann beim Herausnehmen und Umhertragen gewöhnlich nicht herausfallen, da die Saugöffnung sehr weit oben am Schmutzfach liegt.
Laut Werbung soll der Filter jetzt auch mit Wasser auswaschbar sein, soweit ich mich erinnere war das beim Vorgänger noch nicht möglich. Gemacht haben wir das im Test allerdings nicht, ich bevorzuge es doch lieber die Filter ab und zu mit mit dem Hausstaubsauger auszusaugen.

Xiaomi Roborock – Bedienung per Tasten oder Smartphone App

Der Xiaomi Roborock kann wahlweise über 3 Tasten am Roboter selbst oder über eine Smartphone App bedient werden. Es ist übrigens die gleiche App „Mi Home“, die bereits für den Vorgänger genutzt wird. Hat man beide Roboter, kann man diese also beide zur App hinzufügen und damit steuern, wobei allerdings die App beim Xiaomi Roborock mehr interessante Funktionen bietet, dazu gleich mehr.

Wer keine Smartphone App mag oder vielleicht in Hinsicht auf „Datenschutz“ bedenken hat, kann den Roboter auch völlig ohne App per Tasten benutzen. Obwohl der Roboter jetzt eine Taste mehr besitzt als sein Vorgänger, sind die Funktionen gleich geblieben. Die mittlere Taste dient dazu den Reinigungsvorgang zu starten oder zu stoppen. Drückt man diese etwas länger, schaltet man den Saugroboter komplett aus oder ein. Eine andere Taste schickt den Roboter wieder zur Ladestation. Und die dritte Taste startet die Spotreinigung, also hier wird nur die aktuelle Stelle an der sich der Roboter gerade befindet gereinigt. Letztere Funktion war beim Vorgänger auch schon vorhanden, dort musste die Home Taste länger gedrückt werden, jetzt hat man dafür eine eigene Taste.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Tasten

Der Roboter ist also selbst für Laien und Einsteiger auch ohne App leicht zu bedienen. Allerdings kann man ohne App die Saugstärkeeinstellung nicht verändern. Ich empfehle daher zumindest einmal die App zu installieren und dann auf „Turbo“ oder “Max“ zu schalten, diese Saugstärkeneinstellung bleibt dann dauerhaft gespeichert. Es gibt vier Saugstufen, die besten Ergebnisse erzielt man natürlich immer mit der stärksten Stufe, allerdings ist der Roboter dermaßen saugstark, dass der Unterschied zur zweiten Stufe im Ergebnis nicht mehr viel Unterschied macht. Was manchmal vergessen wird: Die Reinigungsleistung steigt ja nicht linear mit der Saugstärke. Wenn ein Roboter schon eine ordentliche Saugstärke bringt, da wirken sich kleine Erhöhungen immer weniger auf das Saugergebnis aus. Viel wichtiger ist da schon der Aufbau der Bürste und deren Umdrehungszahl. In der maximalen Saugstufe haben wir 68 dB an Lautstärke gemessen. Das ist schon etwas lauter, allerdings ist das rauschende Geräusch nicht so aufdringlich und durchaus erträglich wenn man sich im gleichen Raum befindet. Wenn man es leiser mag, kann man einfach eine niedrigere Saugstufe wählen. Man kann dann auch noch den Teppich-Mode (Carpet-Mode) aktivieren, in diesem Mode erhöht der Roborock auf Teppich automatisch die Saugleistung, was recht gut funktioniert.

Xiaomi Roborock – Die App und die perfekte Navigation

Roborock-Robotic-Vacuum-Smartphone-AppDie Bedienung per Smartphone App bietet aber schon eine ganze Reihe von Vorteilen beim Xiaomi Roborock. Zwar ist es inzwischen schon fast üblich dass neue Saugroboter auch mit Smartphone App verkauft werden, jedoch bringen die Apps selten wirklich richtige Vorteile, oft hat man das Gefühl, dass man die App nur aus Marketinggründen angehängt hat. Im Test vieler Saugroboter hat sich gezeigt, dass nicht selten die Fernbedienung praktischer ist als eine App.
Dies ist beim Xiaomi Roborock nicht so, hier bringt die App wirklich richtige Vorteile. Zum Einen ist natürlich der Timer sehr bequem zu programmieren. Man kann den Roboter entweder jeden Tag, nur am Wochenende oder auch nur an bestimmten Tagen zu frei wählbaren Uhrzeiten starten lassen. Man kann das sehr frei und einfach programmieren, angenehm ist auch, dass man den Roboter auch nur einmalig ohne Wiederholung an einem bestimmten Tag vorprogrammieren kann. Sogar die zu verwendende Saugstärke kann für jeden Tag anders programmiert werden. Dass man jetzt sogar aufgrund der Schutzmatte auch den Wischvorgang mit gefüllten Wassertank vorprogrammieren kann, hatte ich ja schon erwähnt.

Besonders schön an der App Mi Home ist natürlich die Darstellung der Karte. Man kann Live mitverfolgen wie der Roboter den Raum sieht und welche Fahrstrecke er vollzieht. Besonders beeindruckend ist wie schnell und wie genau der Roboter diese Karte in einer relativ hohen Auflösung erstellt. Schon kurz nach dem Start von der Ladestation hat der Roboter fast alle Wände. Möbel und Möbelfüße eines Raumes verzeichnet, einfach unglaublich. Diese Karte wird aber nicht nur zum Anschauen erstellt, nein der Roboter nutzt diese natürlich intensiv um seine Route zu planen und perfekt im Raum zu navigieren. Und hier ist der Xiaomi Roborock einfach Weltklasse, er navigiert in einer Geschwindigkeit und Genauigkeit durch den Raum oder die Räume, wie kein anderer. Von allen getesteten Saugrobotern kommt hier bislang nur der Vorgänger Xiaomi Mi wirklich heran. Selbst der getestete Roomba 980 des Marktführers konnte hier nach unserer Meinung nicht ganz mithalten.
Der Roboter teilt einen Raum bei der Navigation in große Bereiche ein und reinigt diese dann durch gezielte bahnförmige und überlappende Fahrten. Hindernisse wie Stuhlbeine werden gezielt und genau umfahren. Unseren Testraum teilt der Roborock beispielsweise in zwei Bereiche auf, wobei der erste Bereich bereits etwa 4/5 des Raumes beinhaltet. In unserem Video Teil 2 kann man sehr gut sehen wie der Roboter diesen Raum reinigt und wie er gleichzeitig die Karte aufzeichnet.
Natürlich ist der Xiaomi Roborock wie sein Vorgänger der Xiaomi Mi Roboter MultiRoom fähig. Das heißt man kann ihn ruhig auch mehrere Zimmer oder ganze Etagen in einem Durchgang reinigen lassen. Er findet sich wirklich stets zurecht, teilt die Räume in sinnvolle Bereiche auf und vergisst tatsächlich nie eine Stelle! Hier gibt es wirklich nichts zu meckern, besser kann man es kaum machen.Screenshot-Roborock-Basis-suchen-wenn-nicht-dort-gestartet

Nach der Reinigung fährt der Roboter immer ganz gezielt und in einem hohen Tempo die Ladestation an. Egal in welchen Zimmer er sich zuletzt befindet, die Ladestation findet er durch die Karte innerhalb von Sekunden. Beachtlich ist das er die Ladestation im Test auch unglaublich zügig findet wenn er gar nicht von der Ladestation aus gestartet wurde und diese suchen muss, das veranschaulicht das rechte Bild.

Der Xiaomi Roborock verfügt wie schon sein Vorgänger über ein Lithium-Akku mit extrem großer Kapazität von 5200 mAh (bei 14,4V). Die meisten Mitbewerber bieten nur etwa die Hälfte von dieser Kapazität. Dadurch ist der Roboter gewöhnlich in der Lage eine durchschnittliche große Wohnung ohne nachzuladen zu saugen oder/und zu wischen. Sollte es doch einmal nicht reichen, vielleicht bei großen gewerblichen Flächen, dann kann der Roboter aber auch zwischendurch laden. Das heißt, er fährt bei schwachen Akku an die Ladestation, lädt auf, und macht dann an der Stelle weiter wo er aufgehört hat.

Markierbare Reinigungszonen, ein Wunsch geht in Erfüllung

roborock-go-funktion

Die Go-Funktion

Schon öfters habe ich App´s von Saugrobotern kritisiert weil sie wichtige und vor allem leicht machbare Funktionen wie „programmierbare virtuelle Wand“, „programmierbare Reinigungsbereiche“ nicht per App bereitstellen.Wenn ein Roboter eine detaillierte Karte zeichnen kann, muss auch das gehen.

Diesen Wunsch hat scheinbar der Roborock Hersteller gehört 😉 denn tatsächlich bietet die App jetzt solche Funktionen an. Mein Wunsch und vermutlich auch der vieler anderer Roboter Besitzer geht in Erfüllung. Man kann jetzt ganz einfach per Touch eine Stelle auf der Karte markieren und den Roboter dorthin fahren lassen. Danach könnte man einfach die Spot Funktion per App starten und diese Stelle gezielt reinigen. Das geht wirklich wunderbar und ist richtig praktisch.

Es kommt aber noch besser: Man kann jetzt einfach eine Stelle auf der Karte umrahmen lassen. Der Rahmen kann vergrößert, verkleinert und beliebig verschoben werden. Es steht sogar daneben wieviel qm² dieser umfasst. Per Klick kann man dann genau definierte Bereiche reinigen lassen. Es können sogar mehrere Rahmen (Zonen) gleichzeitig auf der Karte eingezeichnet werden, der Roboter reinigt dann alle diese Bereiche und kehrt anschließend automatisch zur Ladestation zurück. Diese Funktion ist überaus hilfreich, denn man kann natürlich auch ganze Räume markieren und bestimmte weglassen. Man kann dadurch zum großen Teil auf geschlossene Türen oder eine Absperrung per Magnetband verzichten, falls man bestimmte Räume nicht reinigen lassen möchte.

Einen echte Top-Funktion, die einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Vorgänger darstellt. Theoretisch könnte der Hersteller diese Funktion sicher auch beim Vorgänger bereitstellen, allerdings wird er dies wohl nicht tun, denn er möchte natürlich für den höheren Preis des Roborock sicherlich einige Highlights exklusiv belassen. Und diese Funktion ist wirklich ein Highlight.
Toll wäre es wenn in einem Update noch die Möglichkeit geschaffen würde Zonen fest zu speichern, so könnte man dann gezielt bestimmte Räume per Klick reinigen.

Die anderen Funktionen der App sind weitgehend identisch mit dem des Vorgängers.
Hier mal einen Auflistung der wichtigsten Funktionen:

  • Saugstufe fest einstellen
  • Teppich Mode (Carpet Mode) aktivieren (Erhöhung der Saugleistung bei Teppich)
  • Firmware des Roboters updaten
  • Roboter einen Namen geben und einen Wohnraum zuteilen
  • Roboter manuell über virtuelles Joystick oder Tasten steuern
  • Akku-Zustand anzeigen
  • gereinigte Gesamtfläche protokollieren / anzeigen
  • Reinigungsprotokoll (mit Karte für jeden Reinigungsvorgang) abrufen
  • Reinigung starten/stoppen
  • Spot Modus starten
  • zur Ladestation schicken
  • Zonen markieren
  • Go Funktion um Roboter zu einer bestimmten Stelle auf der Karte zu schicken
  • Timer programmieren (für jeden Tag unterschiedlich, auch einmalig)
  • Sprache umschalten (App und Aussprache des Roboters)
  • Roboter finden (Roboter spricht dann „Robot is here“)

Die Installation der App und die Inbetriebnahme ist recht einfach, im Grunde muss man nur den bebilderten Anweisungen in der App folgen. In unserem Video Teil 1 sieht man Auszüge aus der Installation. Wichtig ist jedoch, dass Ihr bei der Installation „China“ als Standort für den Server wählt und nicht europäische Region. Anfangs hatten wir versehentlich „ europäische Region“ gewählt, hier konnten wir dann den Roboter nicht hinzufügen da er offiziell ja noch nicht in Europa vermarktet wird. Ihr schont Eure Nerven wenn Ihr gleich China wählt ;-), denn dann geht eigentlich alles reibungslos. Nach der Installation nicht vergessen auf die englische Sprache umzuschalten und eventuell auch ein Firmware Update durchführen (bei uns war es nötig). Deutsch ist noch nicht verfügbar, aber man kommt mit Englisch auch gut zurecht.

Weitere Fotos aus der App MiHome

 

Datenschutz nach wie vor bedenklich

Der einzige Nachteil der App ist natürlich wieder, dass man sich beim Hersteller registrieren muss und die App sehr viele Zugriffsrechte auf dem Smartphone anfordert. Inwieweit einem das stört kommt drauf an wie weit man dem Hersteller und dem Herstellungsland China in Sachen Datenschutz vertraut. Man weiß nie auf welche Daten die App wirklich zugreift und was wo gespeichert oder weitergegeben wird, man kann nur dem Hersteller vertrauen.
Man kann zwar ganz auf die App verzichten, auch der Zugriff auf WLAN ist dann nicht nötig, aber schade wäre es dann doch um die Vorteile die man per App hat.

Mein Tipp: Kramt ein altes Smartphone hervor was ihr vielleicht noch irgendwo im Schrank herum liegen habt und löscht dort alle Daten indem Ihr es in Werkstellung zurücksetzt. Meldet euch damit unter einem neuen Google-E-Mail an. Nutzt diese E-Mail und dieses Smartphone nur für zweifelhafte Apps bzw. Smarthome-Geschichten. Wenn keine privaten Daten auf der App sind, kann auch nichts an die falsche Stelle kommen.

Fritzbox-Gastnetz-einrichtenNoch etwas verbessern könnt Ihr den Schutz indem Ihr bei euch im Router ein Gastnetz einrichtet. Moderne Router wie zum Beispiel die Fritzboxen* (7390*, 7490* und die neuste 7590*) können das. Ein Gastnetz ist ein eigenes WLAN-Netz, die Geräte darin haben kein Zugriff auf euer eigentliches WLAN-Netz, was den Schutz erhöht. Ihr könnt auch beim Gastnetz ein eigenes Passwort festlegen, so dass Fremde keinen Zugriff haben. Das Gastnetz hat natürlich auch Internet Zugriff, man kann also auch dann den Roboter aus der Ferne per Smartphone steuern. Wichtig ist nur beim Einrichten den Haken „Internetanwendungen beschränken: Nur Surfen und Mailen erlaubt“ aus dem Gastnetz Einstellungen entfernen. Dafür Haken setzen bei „Die mit dem Gastzugang verbundenen WLAN-Geräte dürfen untereinander kommunizieren“. Ansonsten kann es bei der Einrichtung mancher Geräte Probleme geben. Ein 100% Schutz ist das zwar nicht, aber wo gibt es den heute schon noch?

Xiaomi Roborock – Die Reinigungsleistung auf höchsten Niveau

Was die Reinigungsleistung betrifft, haben wir den Roboter natürlich in den 3 Wochen immer wieder unsere Räume saugen als auch wischen lassen. Wir haben ihn mal einzelne Räume und mal mehrere Räume saugen und auch wischen lassen. Natürlich haben wir die Saugleistung und Randreinigung auch wieder genauer auf unsere Testfläche untersucht, unten könnt Ihr euch die Videos mit den Ergebnissen wieder selbst anschauen.

Wie schon sein Vorgänger der Xiaomi Mi gehört auch der Xiaomi Roborock zu den Robotern mit der besten Saugleistung überhaupt. Von allen die wir getestet haben lag eigentlich nur der neue getestete AEG RX9-1-SGM bei sandigen Schmutz auf der Testfläche deutlich darüber. Allerdings schwächelte der AEG bei Tierhaaren und bei der Navigation in der Wohnung, so dass der Xiaomi Roborock im Gesamtergebnis dann doch besser reinigte.

Im Vergleich zum Vorgänger Xiaomi Mi gab es keine deutlichen Unterschiede, beide zeigten in etwa die gleiche Reinigungsleistung. Der neue Roborock war etwas besser bei langflorigen Teppich dafür aber ein klein wenig schlechter beim kurzflorigen Teppichtest. Die Unterschiede waren allerdings relativ gering und können zum Teil auch durch übliche Toleranzen im Test begründet sein, denn manuell verteilter Schmutz wird ja nie 100% gleichmäßig verteilt. Der Roborock schaffte beim Quarzsandtest auf der Schmutzmatte 61% zurückzusaugen, was ein sehr guter Wert ist. Allerdings schaffte der Vorgänger hier auch schon mal 70%. Bei etwas höherem Flor schaffte der neue Roborock es noch 40% Quarzsand zurückzusaugen, was ebenfalls sehr gut ist, der Xiaomi Mi schaffte damals nur 20%.

Bei der Randreinigung, also bei dem Test wo gezielt Quarzsand nur am Rand verteilt wird, schaffte der Roborock in 10 Minuten 67% und in 20 Minuten 69%. Auch das ist ein gutes Ergebnis wenn man bedenkt wie schwierig das ist. Den Rand reinigt er sehr gut, nur die Ecken schafft er halt nicht komplett zu säubern. Das schaffen allerdings auch wirklich die wenigsten Roboter. Also bei dem Test waren kaum Unterschiede zum Vorgänger vorhanden, das Ergebnis war nahezu identisch.

Auch beim Härtetest, wo wir grobes Katzensteu, Semmelmehl und Quarzsand verteilen, zeigte sich der Roborock unbeeindruckt. Genau wie sein Vorgänger hatte der Roborock die Fläche in ca. 3 bis 4 Minuten praktisch vollständig sauber. Das er hier quasi genauso gründlich ist wie der Vorgänger kann man gut in unserem direkten Vergleichsvideo sehen. Der Schmutz wurde sehr gut aufgenommen und auch nicht vorher erst verteilt wie es so manche Saugroboter gerne machen.

Auch die Reinigung im Wohnraum war wieder sehr gut. Da der Roboter wirklich nichts vergisst und die Bahnen auch überlappend abfährt, erzielt er nahezu immer wirklich optisch saubere Räume. Wie Ihr im Video Teil 2 seht, kann es natürlich auch mal beim Roborock vorkommen dass er ein paar Testschnippels nicht aufnimmt, das ist aber eigentlich er untypisch und kam im Test wirklich selten vor. Da unsere Testschnippel (Art Konfetti) scharfkantige Ecken haben, kann das mal vorkommen dass sich einige im Teppich verhaken wenn die Bürste sie erfasst, trotzdem hat er diese in den meisten Fällen sehr gut aufgenommen genauso wie die übliche Hausverschmutzung oder Tierhaare.

Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Saugergebnis2 Xiaomi-Roborock-Robotic-Vacuum-Cleaner-Testbericht-Saugergebnis1

Der Roborock regelt übrigens auch die Geschwindigkeit der Seitenbürste. Am Rand dreht sich diese wesentlich schneller als auf der freien Fläche. Damit soll wohl vermieden werden, dass Schmutz im freien Bereich weggeschleudert wird. Das sind alles so kleine Feinheiten die einen guten Saugroboter auszeichnen.

Im Gesamtergebnis liegt der neue Roborock bei uns nur ganz knapp vor dem Vorgänger, große Unterschiede waren in Bezug auf die Reinigungsleistung nicht festzustellen. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nicht erwartet, dazu war der Vorgänger einfach schon zu gut.

Xiaomi Roborock Testergebnis und Fazit

Endlich mal wieder ein Saugroboter, den ich wirklich ohne wenn und aber und guten Gewissens empfehlen kann.

Bewertung-Roborock-dez-2017Es hat wieder richtig Spaß gemacht einen Saugroboter zu testen an dem fast alles wirklich stimmt. Denn oft ist ein Roboter bei der einen Sache sehr gut, schwächelt aber dann bei einer anderen. Der Xiaomi Roborock dagegen liefert eine Gesamtleistung ab, die wirklich Weltklasse ist. Die Saugleistung ist einfach hervorragend und wird durch die unübertroffene Navigation in der Wohnung sehr gut unterstützt. Der Roboter reinigt nicht nur gründlich sondern vor allem auch sehr flott und zuverlässig. In praktisch 21 Minuten hat er unseren Testraum gründlich gesaugt und gewischt!

Besonders hervorzuheben ist auch die Smartphone App mit der sich jetzt unter anderem Bereiche auf einer Karte der Wohnung markieren und reinigen lassen. Bislang eindeutig die beste App die wir bislang im Test hatten, die macht wirklich Sinn und funktioniert auch recht zuverlässig.

Die Verarbeitung ist ebenfalls wieder topp, der Roboter ist in einer ordentlichen Modulbauweise aufgebaut, so wie man es eigentlich nur von teuersten Modellen her kennt. Ist doch mal was kaputt, sollten die einzelnen Komponenten leichter gewechselt werden können.  Der Hersteller hat mal wieder aufgezeigt wie ein Spitzenroboter sein sollte. Hier sollten sich die großen Marken, deren Modelle oft trotz geringerer Leistung erheblich teurer sind, mal ein Beispiel nehmen. Es kann doch nicht sein, dass so etwas nicht auch eine europäische Firma hin bekommt, oder? Strengt euch mal etwas mehr an!

Nachteil des Roborock ist derzeit leider nur, dass er momentan nur über Firmen wie Gearbest* bestellt werden kann und dass er momentan doch noch deutlich teurer ist als sein Vorgänger, der Xiaomi Mi*. Angesichts der Leistung ist auch der aktuelle Preis des Xiaomi Roborock sicher noch fair und gerechtfertigt. Annähernd ähnlich gute Roboter kosten sonst oft über 1000 Euro. Allerdings die stärkste Konkurrenz macht sich der Hersteller mit dem Xiaomi Mi praktisch selbst. Den Xiaomi Mi kann man derzeit schon manchmal unter 250 Euro bekommen. Der Leistungsunterschied zwischen dem Xiaomi Mi und dem Roborock ist eigentlich nicht so groß dass es deutlich über 100 Euro wert ist. Wer beispielsweise die Smartphone App ohnehin kaum nutzen will, vielleicht auch keine hohen Türschwellen oder Teppiche hat und die Wischfunktion nicht braucht, für den ist der Vorgänger Xiaomi Mi eigentlich genauso gut zu empfehlen. Bei der Reinigungsleistung nehmen sich die Geräte praktisch nichts, die 200 Pa die der neue mehr Saugkraft haben soll merkt man in der Praxis nicht wirklich.

Wer dagegen etwas ängstlich ist und wert auf das CE-Prüfzeichen legt, für den kann jetzt der Roborock die Lösung sein. Ein Umstieg vom Xiaomi Mi zum Roborock lohnt sich allerdings aus meiner Sicht in den seltensten Fällen.

Gerne könnt Ihr wieder Eure Meinung, Tipps, Fragen und Ergänzungen in den Kommentaren hinterlassen. Dinge die wieder oft genannt oder gefragt werden, werde ich wie beim Xiaomi Mi Test demnächst wieder als FAQ hier bereitstellen damit es übersichtlich bleibt.

Preisvergleich Xiaomi Roborock Saugroboter

Unser Leistungstipp
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation*
von Roborock Xiaomi

Original Xiaomi Roborock, Saugroboter, die zweite Generation des beliebten Xiaomi Mi Roboters. Jetzt mit Wischfunktion, neuer Sensorik und noch mehr App Funktionen. Jetzt können sogar bereich auf der Karte markiert werden  welche gereinigt werden soll. Die hohe Saugkraft und überragende Navigation reinigt einzelne Räume genauso wie ganze Etagen. Aktuellen Preis bitte über diesen Link abfragen: GearBest-DE*  oder auch Gearbest.com* abfragen, da die Preise momentan nicht immer automatisch abgefragt werden können.

Bekannte Rabatt Aktionen

Gutscheincode:  NEWXMVCM (gültig für China Version aus China Lager*) Preis mit Code 427,30 €
Gutscheincode:  NXMVCMHK  (gültig für Internationale EU Version aus Hongkong*) Preis mit Code 467,69€

Gutschein Codes sind oft zeitlich begrenzt, gegebenenfalls einfach ausprobieren) Angaben ohne Gewähr! Preisänderungen sind an der Tagesordung, bitte Preis im jeweiligen Shop abfragen und kontrollieren.

 

 


Besondere Features:
  • intelligenter Navigation (systematische Reinigung in Bahnen)
  • Laser-Scanner (erkennt Raum und Hindernisse und zeichnet Karte)
  • Hohe Reinigungsleistung bei schneller Reinigung
  • Einfach bedienbar, per Tasten oder Smartphone App
  • nimmt Türschwellen bis zu 20 mm
  • Wischfunktion mit Wassertank
  • extrem hohe Akkukapazität mit 5200 mAh
Zuletzt aktualisiert am 2. Januar 2018 um 12:34 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Technischen Daten des Xiaomi Roborock Saugroboter

 Xiaomi Roborock
Mittlerer Preis im Handel ca. (in Euro zum Testzeitpunkt)575 €
Fährt automatisch Basisstation nach Reinigung an ja
Per Fernsteuerung bedienbarnein
Per Handy App bedienbarja (über Xiaomi Server)
Per Timer programmierbarja / aber nur per App einstellbar
Raum begrenzenja, durch die Zonen-Funktion in der App
Alternativ auch durch ein optionales Magnetband
Seitenbürste für Randreinigungja, 1
Horizontal Elektrobürsteja (weiche Borsten und Lamellen)
Breite der Bürste16,5 cm
Ersatzteile / Zubehör erhältlichja (weitgehend kompatibel zum Xiaomi Mi Roboter)
FahrstategienAuto - (unterteilt Raum in Bereiche und reinigt diesen in Bahnen)
Wandverfolgung
Spotreinigung
EntfernungssensorenIR-Sensoren / rotierender Laser-Entfernungsmesser
Sensor für Absätze/Treppenkantenja IR-Sensoren
Sensor für Bodenerkennung (Teppich/glatte Böden)ja
Sensor für optimierte Navigation im Raumja, rotierender Laser-Entfernungsmesser mit Laser-Mapping (Raumaufzeichung)
Feinstaubfilter (Hepa oder ähnlich)ja
Akku-TechnologieLithium Akku 14,4V, 5200 mAh
Leistungsaufnahme in Wattk.A.
Leistungsaufnahme Ladestationsobald aufgeladen ca. 3W im Standby Modus
Ladezeit bei leerem Akku ca.ca. 3 Stunden
Maßeca. 353*100mm
Gewicht mit Akku ca.3,54 kg (gewogen)
Befahrbare TeppichhöheAufgrund der Test dürfte die Grenze zwischen 17 und 20mm liegen (je nach Gegebenheiten)
Überquerbare Türschwellen ca.im Test bis ca. 18 mm sehr sicher. 21 mm schafft er nie. Die Grenze sollte bei ca. 19 mm sein.
Staubbehälter Volumen480 ml
Wischfunktionja (funktioniert auch in Räumen mit Teppich)
Wassertankja
Reinigungszeit in unserem Testzimmer (im Schnitt):ca. 20 bis 21 Minuten (in allen Saugstufen) sehr flott!
Laufzeit mit vollem Akku maximalbis zu 150 Minuten
Lautstärkegemessen ca. 68 dB im MAX-Modus
Multi-Raum tauglich (mehrere Räume in einem Saugdurchgang saugen)Ja, durch Lasersensoren und Kamera kann er sich in Räumen sehr gut orientieren.
Automatische Zwischenladung möglich? (falls Akkukapazität für Fläche nicht ausreicht)?ja
Fährt er auf schwarzen Flächen?ja
BesonderheitenEine Besonderheit dieses Roboters ist die überaus gute Navigation, egal ob ein oder mehrere Zimmer gereinigt werden. Zudem bietet der Saugroboter eine hervorragende Reinigungsleistung auf Teppich als auch Hartboden (wie aber auch schon der Vorgänger).
Besonders gelungen ist auch die Smarthone App. Diese zeichnet nicht nur eine sehr genaue Karte der Wohnung sonders sie erlaubt es auch gezielte Bereiche einfach zu markieren um sie reinigen zu lassen.
Bezugsquellehier EU-Version über Gearbest*
hier über Gearbest*

 

 


Unsere Videos zum Xiaomi Roborock

Teil1 – Inhalt des Videos: Vorstellung, Lieferumfang, Inbetriebnahme, erste Tests, Smartphone App, Bereichsmarkierung, Spotreinigung, Timer-Funktion, manuelle Steuerung, Teppichkanten , Go-Funktion

Teil2 – Inhalt des Videos: Reinigung von Testraum und mehreren Zimmern – Darstellung der Navigation

Teil3 – Türschwellen Test, Saugtests auf Teppich, Hartboden, schwarzem Stoff, am Rand  mit Quarzsand, Katzensteu, Semmelmehl, Katzenhaaren

Teil4 -Test der Wischfunktion auf Laminat, Vinylboden und spezieller  Testfläche, Navigation

Dieses Video zeigt den Xiaomi MI Roboter und Roborock nebeneinander beim gleichen Saugtest

Xiaomi Roborock

Moderner Saugroboter mit hervorragender Laser-Navigation (Multi-Room) und hervorragender Reinigungsleistung. Jetzt auch mit Wischfunktion und noch mehr App-Funktionen.

NXMVCMHK

Videos von anderen Youtubern zum Xiaomi Roborock

Preise und Bezugsquellen zum Xiaomi Roborock Roboterstaubsauger

Unser Leistungstipp
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation
Roborock - Xiaomi Mi zweite Generation*
von Roborock Xiaomi

Original Xiaomi Roborock, Saugroboter, die zweite Generation des beliebten Xiaomi Mi Roboters. Jetzt mit Wischfunktion, neuer Sensorik und noch mehr App Funktionen. Jetzt können sogar bereich auf der Karte markiert werden  welche gereinigt werden soll. Die hohe Saugkraft und überragende Navigation reinigt einzelne Räume genauso wie ganze Etagen. Aktuellen Preis bitte über diesen Link abfragen: GearBest-DE*  oder auch Gearbest.com* abfragen, da die Preise momentan nicht immer automatisch abgefragt werden können.

Bekannte Rabatt Aktionen

Gutscheincode:  NEWXMVCM (gültig für China Version aus China Lager*) Preis mit Code 427,30 €
Gutscheincode:  NXMVCMHK  (gültig für Internationale EU Version aus Hongkong*) Preis mit Code 467,69€

Gutschein Codes sind oft zeitlich begrenzt, gegebenenfalls einfach ausprobieren) Angaben ohne Gewähr! Preisänderungen sind an der Tagesordung, bitte Preis im jeweiligen Shop abfragen und kontrollieren.

 

 


Besondere Features:
  • intelligenter Navigation (systematische Reinigung in Bahnen)
  • Laser-Scanner (erkennt Raum und Hindernisse und zeichnet Karte)
  • Hohe Reinigungsleistung bei schneller Reinigung
  • Einfach bedienbar, per Tasten oder Smartphone App
  • nimmt Türschwellen bis zu 20 mm
  • Wischfunktion mit Wassertank
  • extrem hohe Akkukapazität mit 5200 mAh
Zuletzt aktualisiert am 2. Januar 2018 um 12:34 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Zubehör zum Roborock als auch Xiaomi Mi Roboter

Original Magnetband zum Xiaomi
 Preis: € 13,16 Zum Shop*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Original Xiaomi Filter (2 Stück)
 Preis: € 10,93 Zum Shop*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Original Xiaomi Seitenbürste (2 Stück)
 Preis nicht verfügbar Zum Shop*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Original Xiaomi Bürstenfach Deckel
Original Xiaomi Bürstenfach Deckel*
von GearBest

Original Xiaomi Bürstenfach Deckel / Original Xiaomi Robotic Vacuum Cleaner Rolling Brush Cover

 Preis nicht verfügbar Zum Shop*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 19. April 2018 um 23:28 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Interessante preiswerte Alternative, der Xiaomi Mi Roboter

Wer eine die Wischfunktion nicht benötigt und die ein oder andere App-Funktion verzichten kann, dem kann ich nach wie vor auch den Vorgänger* empfehlen. Die Reinigungsleistung und Navigation ist im Test nahezu identisch gewesen. Hohe Teppiche und Türschwellen werden allerdings nur bis etwa 15mm überwunden, was aber gewöhnlich auch oft ausreicht.

Preistipp
Original Xiaomi Mi Robot Vacuum
Original Xiaomi Mi Robot Vacuum*
von GearBest

Sehr leistungsstarker Roboterstaubsauger mit intelligenter Navigation dank Laser-Scanner und sehr vielen Sensoren. Er zeichnet automatisch Karte des Raumes und der Hindernisse und reinigt so sehr zügig einzelne Zimmer und ganze Etagen.

Hinweis: Derzeit gibt es bei GearBest* wieder mal eine Aktion. Mit folgendem Gutscheincodes "AURSDE" und  "AURSDE35" solltet Ihr den Roboter günstiger bekommen. Laut Gearbest DE* gilt AURSDE für das DE-CN Lager und CN-Lager und AURSDE35 für das DE-HK Lager und HK Lager.  Angaben aber ohne Gewähr!


  • intelligenter Navigation (systematische Reinigung in Bahnen)
  • Laser-Scanner (erkennt Raum und Hindernisse und zeichnet Karte)
  • Hohe Reinigungsleistung bei schneller Reinigung
  • Einfach bedienbar, per Tasten oder Smartphone App
  • Großes Lithium Akku 5200 mAh
 Preis: € 340,78 Zum Shop*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 19. April 2018 um 23:28 . Die angezeigte Preise könnten sich evtl. inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Ergänzungen und Hinweise zum Roborock Test

An dieser Stelle möchte ich euch zukünftig in Sachen Roborock auf dem laufenden halten und über wichtige Änderungen informieren.

23.12.17: Test/Artikel-Update: Weitere Hinweise zum Carpet-Mode (Erhöhung der Saugleistung bei Teppich) und Erläuterung warum Hersteller nicht über die volle Breite wischt.

12.01.18: CE-Kennzeichen: Den Roborock gibt es ja in einer internationalen EU Version und in einer etwas günstigeren China-Variante, beide sind oben verlinkt. Wie ein Leser jetzt in den Kommentaren mitgeteilt hat, hat offenbar nur die internationalen EU Version (Bezug hier*) ein CE-Kennzeichen und bei uns passendes Netzkabel.

19.03.18: GearBest-Aktion: GearBest hat mitgeteilt das man jetzt den  Xiaomi Roborock S50* (Internationale Version) mit dem Gutscheincode NXMVCMHK zum Mega Preis von 378,90 € bestellen kann. Bezug hier*

 

FAQ – Fragen und Antworten zum Roborock Test

Zu diesem Testbericht erreichen uns immer wieder sehr viele Fragen per E-Mail oder als Kommentar. Zwar wird das meiste im Test oder in den Kommentaren schon beantwortet, aber hier noch einmal die Antworten auf die häufigsten Fragen:

Kann man den Roboter auch ohne Smartphone App nutzen?
Ja das geht sehr gut und das machen wir auch so. Allerdings kann man dann die Saugstärke nicht verändern und den Timer nicht nutzen. Es empfiehlt sich einmal die App auf einem Smartphone zu installieren damit man eine höhere Saugstärke einstellen kann, diese bleibt dann gespeichert.

Kann der Roboter auch ganze Etagen (mehrere Zimmer) im dunklen reinigen?
Ja, das ist kein Problem. Sein Navigationssystem funktioniert im dunklen genauso gut, da er sich vorwiegend mittels Laser orientiert.

Mir gelingt es nicht den Roboter zur App hinzuzufügen, warum?
In der App muss China als Server gewählt werden, nicht europäische Region. Da der Roboter nicht offiziell hier verkauft wird, kann er nicht angefügt werden wenn man “ europäische Region“ eingestellt hat.

 

Unser Xiaomi Roborock Testergebnis / Bewertung

Bewertungskriterien - Was diese bedeuten (zum Lesen aufklappen)

Die Leistung eines Roboter-Staubsaugers in einer Zahl auszudrücken ist immer problematisch, egal wie sorgfältig und ausgeklügelt das Bewertungssystem ist bzw. die Beurteilungen und Messungen erfolgen. Das liegt zum einen daran, dass die Räumlichkeiten, Möblierung, Bodenbelege bei jedem von Euch anders aussehen werden. Zum anderen sind die Anforderungen und Vorstellungen von dem was der Roboterstaubsauger leisten soll, bei vielen völlig unterschiedlich. Es ist daher schwer eine Bewertung zu schaffen, die allen Vorstellungen gerecht wird.

Dennoch haben wir versucht die Leistung der Saugroboter auch in einer Bewertung (sprich Punktzahl 1 bis 10) wiederzugeben. Da wir allerdings in den letzten Jahren schon unzählige Saugroboter getestet haben,  konnten wir darin auch unsere lange Erfahrung einbringen.

Hier nur eine kurze Erläuterung zu den Bewertungskriterien, genauere hinweise zur Bewertung findet ihr auf der Seite: Bewertungskriterien

Als Hilfestellung hier nur eine kurze Erläuterung zu den einzelnen Bewertungskriterien:

Reinigung Teppich

Diese Bewertung ist vor allem wichtig wenn Ihr Teppich im Haus habt, je höher der Wert desto besser! Habt ihr keinen oder kaum Teppich im Haus, ist diese Bewertung für euch weniger wichtig.Die Bewertung basiert auf Tests mit Quarzsand auf verschiedenen Teppichen, sowohl auf unserer Testfläche als auch im Wohnraum. Auch die Aufnahme von Katzenhaaren und Aufnahme von Haushaltschmutz wurde beurteilt. Die höchste Gewichtung hat der 20 Minütige Quarzsandtest.

Hartboden & Ecken/Ränder

Diese Bewertung ist vor allem dann wichtig wenn Ihr sogenannten Hartboden im Haus habt, also z.B. Laminat, Parkett, Vinyl, Fliesen oder ähnliches. Da Hartboden relativ einfach zu saugen ist, solltet ihr hier auf einen möglichst hohen Wert achten.

Um die Fähigkeiten auf Hartboden zu bewerten haben wir mehrere Tests mit Quarzsand, aber auch grobem Katzenstreu und Semmelmehl (Paniermehl) auf unserer Testfläche gemacht. Die Ergebnisse setzen sich aus Beurteilungen in zeitlichen Abständen und Messungen der aufgenommenen Schmutzmenge zusammen. Um die Randreinigung zu testen wurde zudem Schmutz gezielt am Rand der Testfläche verteilt, zudem wurde die Randverfolgung in den Wohnräumen beurteilt.

Navigation / Fahrverhalten

Diese Bewertung gibt an wie schnell und wie genau der Saugroboter einen Wohnraum oder eine Etage abfährt. Je höher der Wert, desto kürzer ist gewöhnlich auch die benötigte Reinigungszeit.  Diese Angabe ist vor allem dann wichtig, wenn Ihr mit dem Roboter mehr als einen Raum in einem Durchgang reinigen wollt. Wenn Ihr den Roboter ohnehin immer nur  einzelne Räume saugen lassen wollt, vielleicht sogar in Abwesenheit per Timer, dann ist dieses Kriterium weniger wichtig.Roboter mit Zufallsstrategie (Random-Fahrstrategie) haben hier immer eine niedrigere Bewertung, dennoch müssen diese bei einzelnen Räumen nicht weniger gründlich reinigen. Nicht selten sind Random-Roboter bei einzelnen Räumen sogar gründlicher. Werden jedoch mehrere Zimmer in einem Reinigungsvorgang gesaugt, dann wiederum nicht diese Bewertung sehr wichtig.Bewertet werden aber auch andere Dinge wie das Auffinden der Ladestation, Erkennung von flachen Hindernissen, Navigation im dunklen etc. (näheres siehe hier)

Handhabung / Komfort

Diese Bewertung gibt an wie komfortabel und einfach der Saugroboter im Alltag genutzt werden kann. Da es bezüglich der Handhabung unterschiedliche Vorstellungen und Gewohnheiten gibt, solltet man diese Bewertung nicht Übergewichten.Bewertet wird u.a. der Umgang mit dem Schmutzfach, Filter, Bürste und ob Dinge wie Fernbedienung, virtuelle Wand, Timer die Arbeit erleichtern. Auch eine kurze Reinigungszeit erhöht die Bewertung da dies im Alltag praktischer ist.

Ausstattung / Funktionen

Diese Bewertung gibt an was alles zum Lieferumfang gehört bzw. welche Funktionen und wichtigen Sensoren vorhanden sind.Unter anderem wird bewertet ob Timer, Ladestation, Smarthone-App,Feinstaubfilter, WLAN, Wischfunktion, Schmutzsensor, Sensor zur Raumorientierung und vieles mehr vorhanden sind. Berücksichtigt wird auch die Kapazität des Akkus und des Schmutzbehälters. Dabei werden bestimmte Dinge wie z.B. Ladestation natürlich höher gewichtet.

Alle Bewertungen haben wir sehr sorgfältig mit hohem Zeitaufwand erstellt. Wir führen unsere Tests neutral, objektiv und sachkundig durch. Beurteilungen erfolgen nach Möglichkeit immer vom gleichen Experten um unterschiedliche Einschätzungen zu vermeiden. Trotz großer Sorgfalt können wir natürlich auch Fehler machen, daher können wir keinerlei Gewähr für die Bewertungen und Aussagen übernehmen. Nähere Infos auf der Seite Bewertungskriterien.

Wir hoffen der Test konnte euch helfen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, empfehlt uns weiter.

Unsere Punkte könnt Ihr auch in eine Note umrechnen / Bewertungszuordung

  • 0 -2,4 Mangelhaft
  • 2,5 bis 4,4 Ausreichend
  • 4,5 bis 6,4 Befriedigend
  • 6,5 bis 8,4 Gut
  • 8,5 bis 10 Herausragend

9.1 Testergebnis
Herausragend

Ein herausragender Saugroboter der sowohl eine hervorragende Intelligenz und Navigation besitzt und zudem auch noch wirklich richtig hervorragend und zügig reinigt. Auch die Smartphone App ist überzeugend und durchaus nützlich, allerdings offiziell nur in englisch verfügbar. Hier stimmt fast alles, sogar der Preis ist noch fair. Von allen bisher getesteten Roboter erreicht er die beste Bewertung,. Lediglich die Wischfunktion ist nicht so überragend, aber immerhin kann man diese auch in Räumen mit Teppich nutzen was bei Mitbewerbern oft nicht geht.

Reinigung Teppich
8.4
Reinigung Hartboden & Ecken/Ränder
8.9
Navigation / Fahrverhalten
9.9
Handhabung / Komfort
9.4
Ausstattung / Funktionen
8.8
POSITIV
  • Sehr gute Reinigungsleistung
  • Gute Rand- und Eckreinigung
  • Sehr große Akkukapazität
  • Smartphone-App (mit Karte und Markierungsfunktion für zu reinigende Bereiche)
  • Intelligente Navigation
  • automatische Erhöhung der Saugstärke bei Teppich
  • Reinigt ganze Etagen (MultiRoom)
  • Wischfunktion mit Wassertank
NEGATIV
  • Keine Fernbedienung
  • App derzeit offiziell nur in englisch (aber durchaus gut bedienbar)
  • App benötigt viele Rechte (Datenschutz?)
  • Verbindung zum Server manchmal kurz unterbrochen
  • Wischfunktion nur zum leichten Staubwischen nützlich
90 Kommentare
  1. Antworten
    Andreas 27. Dezember 2017 um 13:03 Uhr

    Hallo Frank,

    vielleicht kannst Du mir bitte helfen. Im Shop gibt es den roborock international mit zwei verschiedenen Preisen. Um € 515 und um € 438. Einmal heißt er Original Xiaomi und ein mal roborock S50.
    Wir wollen uns das neue Model kaufen, sind aber jetzt unsicher, welcher der beiden Preise jetzt stimmt.

    LG, Andreas

    • Antworten
      Frank 27. Dezember 2017 um 18:36 Uhr

      Wie schon im Test gesagt sind die Bezeichnungen für das gleiche Gerät recht unterschiedlich, die sind aber gleich. Die Preise unterscheiden sich zum Teil zwischen der EU-Version (mit deutschen Stecker) und der Chinesischen Variante. Zudem gibt es oft auch je nach Lager-Standort unterschiedliche Preise. Zum Teil gibt es auch Angebote und Preise bei denen Gutscheincodes gültig oder nicht gültig sind. Ich würde einfach das günstigste Angebot nutzen, wobei ich aber EU-Version* bestellen würde.

  2. Antworten
    Matthias 27. Dezember 2017 um 16:43 Uhr

    Wie lange hält das Wischtuch denn ca bis es ausgetauscht werden muss und wo bekommt man Ersatz?

    • Antworten
      Frank 27. Dezember 2017 um 18:40 Uhr

      Also gewöhnlich gehen die nicht so schnell kaputt, die kann man durchaus 1 Jahr oder länger nutzen, ähnlich wie normale Mikrofasertücher auch. Kommt halt auch drauf an wie oft die genutzt werden. Ich schätze das es bald bei Gearbest und vermutlich auch Amazon Ersatztücher geben wird.

  3. Antworten
    Daniel 28. Dezember 2017 um 14:46 Uhr

    Hallo Frank,
    vielen Dank für den wirklich tollen und umfangreichen Test. Ich werde sicherlich noch öfters Ihre Seiten besuchen.
    Zum Thema Zoll und Gebühren steht auf gearbest klar und eindeutig, dass sich der Endkunde selber darum kümmern muss. 🙁 Macht er dies nicht, macht er sich strafbar. Die Versandart spielt dabei keine Rolle. Auch bei „German Express“ werden keine Zollgebühren entrichtet. Es kostet ja auch den Endkunden nicht mehr. Gearbest weiß auch garnicht welche Zollgebühren in welchem Land zu entrichten sind. Solange man nicht erwischt wird, passiert einem auch nichts, man muss sich aber im klaren sein, dass es leider nichts anders als Steuerhinterziehung ist. 🙁

    Orginalauszug Gearbest:
    „About customs tax
    Taxes may apply for imported goods/services and is regulated by the country law. GearBest is not responsible for any tax invoice charged on its products. Shipping rates are estimates and may depend on different policies and tax rates applied per country. Please contact local customs for clarity and information.“

    Zu finden hier:
    https://www.gearbest.com/about/shipping-methods.html

    Viele Grüße
    Daniel

    • Antworten
      Mike 17. Februar 2018 um 3:03 Uhr

      Es kommt darauf an, was man als Steuerhinterziehung ansieht.

      Gearbest, Fasttech etc. können nicht alle Bestimmungen der Zielländer kennen. Selbst unser eigener Zoll muss oft nachschauen unter welches Gut bzw. Art ein Artikel fällt und welcher Zollsatz (0 % für z.B. Notebooks bis 63,5 % für Fahrräder) dafür angewendet werden muss.
      Grundsätzlich gilt : Einfuhrumsatzsteuer ist IMMER fällig wenn ein Artikel aus einem Nicht-EU-Land kommt UND der Wert + Versandkosten 26 Euro übersteigen.
      ZOLL wird ab einem Warenwert (incl. Versandkosten) von 150 Euro – für den gesamten Betrag fällig.

      Landet also ein Paket bei Zoll muss man keine Angst wegen Steuerhinterziehung haben. Man bekommt ein Schreiben vom Zollamt und muss seine Ware dort abholen. Rechnung und Zahlungsnachweis (Kreditkartenabrechnung etc.) mitnehmen und der Zoll berechnet alles. Da gibt es weder Strafen noch sonstiges.
      Steuerrechtlich ist dies sogar der einzig richtige Weg !

      Steuerhinterziehung begeht man nur, wenn das Paket am Zoll (Stichprobe) vorbeirutscht und man es ganz normal per Post erhält. In dem Augenblick müsste man eigentlich mit den Unterlagen zum Zoll und alles nachversteuern – zollen. Aber wer macht das schon…
      Wobei man hier natürlich auch darauf achten sollte, was die Händler angeben. Gearbest z.B. verzollt und versteuert pauschal seine Frachtcontainer bei einigen Versandarten. Somit ist der Kunde von diesen Kosten befreit (siehe z.B. Germany Express o.ä.).
      Allerdings können diese stichprobenartig immer noch beim Zoll landen. Hat dann ein Gerät keine deutsche Bedienungsanleitung ist es nicht einfuhrfähig und muss vernichtet oder zurückgesendet werden.

    • Antworten
      Frank 28. Dezember 2017 um 17:30 Uhr

      Also ich kann nur das schreiben was mir bei Gearbest gesagt wurde (aber wie gesagt ohne Gewähr). Auch im Gearbest Blog steht:

      Germany Express
      Die beste GearBest Versandmethode, die gleichzeitig auch keine Zollkosten zur Folge hat, ist Germany Express oder auch als Priority Line gekennzeichnet. Da diese Methode am meisten Aufmerksamkeit bekommt, habe ich euch Germany Express an einer anderen Stelle ausführlich erklärt. Hier die zusammengefasste Kurzversion:

      Versandzeit maximal 15 Werktage
      Zollkosten entfallen
      Einfuhrumsatzsteuer entfällt

      Ich habe auch schon zweimal da bestellt, da musste ich nichts bezahlen. Andere berichten ähnliches. Wer sichergehen will, sollte versuchen Produkte dort zu bestellen wenn diese im EU Lager von Gearbest sind, dann sind diese nämlich schon verzollt. Aber bei Produkte wie der Roborock bieten auch ein echt gutes Preis-/Leistungsverhältnis wenn man noch den üblichen Zoll zusätzlich zahlen würde.

      • Antworten
        Mike 12. März 2018 um 8:12 Uhr

        Hallo Frank.

        Ich gebe dir natürlich recht, was die ZOLLkosten bzgl. GearBest betrifft. GearBest verzollt seine Container pauschal. Somit sind die ZOLLgebühren erstmal raus. Bei den Saugern dürften sie aber eh bei 0 % liegen (ohne Gewähr) und sind für den Endkunden somit auch kein Problem.

        Was GearBest aber natürlich nicht abführt sind die 19 % EINFUHRUMSATZSTEUR, die ab einem Bestellwert von 26 Euro (inkl. Versandkosten) IMMER anfallen. Erhält der Kunde sein Päckchen, müsste er eigentlich diese 19 % abführen um keine Steuerhinterziehung zu begehen. Natürlich wird das niemand tun, denn weder Zoll noch Staat wissen etwas von dieser „Steuerschuld“ und sie wird somit auch nie angemahnt.
        Ist also wie Parken ohne Parkschein. Hat man kein Knöllchen bekommen, hat man eigentlich die Parkgebühr erschlichen. Nachzahlen vor Abfahrt macht meines Wissens sicherlich auch so gut wie niemand 😉

        Waren im EU-Lager sind meist teurer, weil dort die Einfuhrumsatzsteuer schon entrichtet wurde.
        Während der Robi erste Generation in China gerade 270 Euro kostet, kostet er im polnischen Warenhaus (G-W-4) 371,53 Euro
        Eine Lieferung aus Portugal G-W-13 für 274,93 ist gar nicht möglich.
        Deutschland wäre G-W-15, ist aber dort nicht verfügbar.

        Was jeder Besteller aber immer im Hinterkopf haben sollte ist folgendes :
        Es gibt niemals eine Garantie, dass das Päckchen nicht doch beim Zoll landet. Der Zoll macht immer Stichproben. Man kann Glück haben und über die Jahre 1000 Artikel aus dem Ausland problemlos erhalten – oder auch Pech und von 5 Bestellungen landen 3 als Stichproben beim Zoll.

        Landet eine Sendung beim Zoll, ist weder der Zollsatz noch die (dann direkt dort zu zahlenden) 19 % Einfuhrumsatzsteuer das große Problem. Selbst mit 19 % Aufschlag sind die Artikel aus China meist noch wesentlich günstiger als bei uns.

        Für einen „Privatkunden“ stellt sich meist ein extrem großes Hindernis in den Weg : Die deutsche Betriebsanleitung. Ist diese nicht vorhanden (bei meinem Mi Robot erste Generation war nicht mal eine englische dabei, komplett alles auf Chinesisch), dann ist der Artikel schlichtweg nicht einfuhrfähig. Selbst wenn ein Chinese dort ein Päckchen abholt und eine Betriebsanleitung in Chinesisch – seiner Muttersprache – vorhanden ist, interessiert es den deutschen Zoll rein gar nicht. Ist keine deutsche Anleitung dabei, dann wars das meist.
        Mit Glück akzeptiert der Zöllner eine aus dem Internet ausgedruckte Anleitung, aber das ist keine Gewähr. Lt. geltendem Recht muss sie der Ware beiliegen. Klingt im elektronischen Zeitalter bescheuert, ist aber leider so.
        „Händler“ haben dieses Problem nicht. Sie müssen vor Weiterverkauf den Artikel „Verkaufskonform“ machen und können somit problemlos eine Anleitung beilegen.

        Passiert einem das, bleibt zu 99 % nur noch die Rücksendung der Ware (bzw. man lässt sie vernichten, wenn die Rücksendekosten den Warenwert übersteigen – Vernichtung kostet nichts). Hierbei muss man GearBest über die Rücksendung informieren und die erstatten einem den Kaufpreis meist anstandslos zurück. Meist werden nicht mal die Rücksendekosten berechnet. Anschließend kann man den Artikel neu bestellen und hoffen, diesmal mehr Glück zu haben 😉

        Ich will hiermit GearBest oder die anderen Händler nicht schlecht machen. Ich bestelle sehr gerne und sehr oft dort. Es ist halt nicht so risikolos wie bei Amazon oder bei inländischen Händlern. Allerdings ist das Sparpotential oft enorm. Da lohnt sich sicherlich auch mal ne Zweitbestellung wenn der Zoll einem ne Sendung vermiest 😉

  4. Antworten
    Sebastian 30. Dezember 2017 um 13:57 Uhr

    Hallo,

    vielen Dank für Ihren Test und die vielen Tipps und Infos. Leider fehlt mit inIhrem Test eine für mich entscheidende Frage, wie verhält sich das Gerät beiFreischwinger Stühlen. ich habe gerade den Vorwerk roboter getestet und dieser fährt immer auf die Füße auf und verfängt sich dort. Jetzt stellt sich die Frage,ob dies bei dem neuen roborock auch passieren könnte.
    Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort.

    • Antworten
      Frank 31. Dezember 2017 um 16:52 Uhr

      Auf solche flachen Füße mit schräger Kante werden letztlich alle Roboter auffahren, das lässt sich kaum vermeiden. Solche Möbeln sind denkbar ungeeignet für Räume die mit einem Roboter gereinigt werden. Inwieweit das problematisch ist, das müsstest Du testen, kann ich nicht sagen.
      lg
      Frank

  5. Antworten
    Thomas Schneider 30. Dezember 2017 um 17:48 Uhr

    Hallo.

    Funktioniert die hochgelobte Navigation auch bei völliger Dunkelheit? Ich sauge nämlich meistens, wenn ich weg bin, bei runtergelassenen Rolladen…

    Liebe Grüße und guten Rutsch!

    • Antworten
      Frank 31. Dezember 2017 um 16:48 Uhr

      Ja, auch im dunklen funktioniert diese genauso gut (siehe FAQ oben im Test). Ebenfalls guten Rutsch!

  6. Antworten
    Rene 30. Dezember 2017 um 18:07 Uhr

    Hallo
    was mich interessieren würde ist wie der Support klappt.Angenommen er geht in 6monaten kaputt wird der wirklich repariert bzw. Erneuert?
    Was ist wenn er in 13Monaten kaputt geht muss ich ihn komplett neu kaufen?Ich finde 1Jahr Garantie sehr wenig wie seht ihr das?

    • Antworten
      Frank 31. Dezember 2017 um 16:55 Uhr

      Diesen Fall hatte ich noch nicht, vielleicht kann Dir jemand anders Tipp dazu geben? Da das Gerät modulartig aufgebaut ist, könnte mit etwas technischem Geschick vermutlich oft selbst ein Teil ausgewechselt werden. Voraussetzung wäre nur man findet irgendwo die Ersatzteile. Vermutlich wird es solche irgendwann bei Ebay etc. geben, ist ja oft so.

      • Antworten
        Mirko 3. Januar 2018 um 12:30 Uhr

        Hi Frank, Danke für den Test. Wirklich sehr umfangreich und aufschlussreich. Ist es wirklich so, dass die v2 Generation wirklich eine virtuelle Wand per App einstellen und verwalten kann? Ich habe dazu gelesen, dass es eigentlich (noch) nicht geht.

        • Frank 7. Januar 2018 um 15:47 Uhr

          Ja das geht, Du siehst es ja im Video. Dadurch das man nur einen Raum für die Reinigung einrahmt, hat man ja indirekt auch eine virtuelle Wand erstellt.

  7. Antworten
    Michael 4. Januar 2018 um 8:59 Uhr

    Super, Danke. Ausführlicher Test und Bericht.
    Ich gehöre auch schon zu den Stammgästen hier 🙂
    lg aus Ö

    • Antworten
      Frank 7. Januar 2018 um 15:48 Uhr

      Danke, über Stammgäste freue ich mich besonders 🙂

  8. Antworten
    Markus Parthe 6. Januar 2018 um 20:07 Uhr

    Vielen Dank Für den Super Test. Habe aufgrund des Tests die neue Version gekauft. Läuft seit einigen Tagen. Fantastisch, kein festfahren. Fährt selbst über die 2 cm Rohre des aufgestellten Wäscheständer hinweg. Schade ist nur das die Erdgeschosskarte nach der Reinigung im Obergeschoss weg ist und dann im Erdgeschoss nicht nochmal eben die Küche auf der Karte ausgewählt werden kann. Hoffe auf ein Update. Ansonsten top zufrieden mit unserem ersten Saugroboter.

    • Antworten
      Sven 8. Januar 2018 um 14:01 Uhr

      Ich habe gelesen man könne Karten auch speichern um sie wieder zu verwenden.

      • Antworten
        Frank 8. Januar 2018 um 15:05 Uhr

        Die letzte Karte bleibt gewöhnlich gespeichert bis man neu Auto-Reinigung (ohne Bereichswahl) startet. Dauerhaft lässt sich eigentlich keine speichern, ich wüsste nicht wie das gehen soll. Ich habe das auch bei Hersteller mal angeregt, er hat mitgeteilt das „die Ingenieure daran arbeiten“.

    • Antworten
      Frank 7. Januar 2018 um 16:04 Uhr

      So soll es sein!

  9. Antworten
    Jan 7. Januar 2018 um 10:31 Uhr

    Lieber Frank, Deine reviews sind unglaublich. Selten solche Qualität im Internet gesehen. Ich bin begeistert. Ich habe den Roborock gerade bei GearBest* bestellt. Es gibt ihn gerade in einem flashsale für 438,02 Euro, und mit dem Code NXMVCMHK dann für ca 429. Also los wer ihn noch nicht hat, aber gerne hätte. Liebe Grüße und weiter so mit der fantastischen Arbeit. Jan

    • Antworten
      Frank 7. Januar 2018 um 16:09 Uhr

      Vielen Dank für Tipp und die tolle Bewertung meiner Seite.

  10. Antworten
    Matthias 8. Januar 2018 um 21:21 Uhr

    Hallo Frank, nach welcher Zeit bzw. Fläche ist der Wassertank leer?

    • Antworten
      Frank 12. Januar 2018 um 17:03 Uhr

      Erfahrungsgemäß war das in etwa nach zwei Räumen(insgesamt 30 – 40 qm) der Fall, nach ca. 45 Minuten.

  11. Antworten
    Cattleway 9. Januar 2018 um 10:07 Uhr

    Hallo Frank,
    ich suche für den Xiaomi Roborock die originalen Mop Cloth zum Nachkaufen und habe bisher im Internet leider nur die billigen Mop Cloth zum Aufkleben und nicht zum Einspannen gefunden. Hast Du einen Tipp/ Rat für mich?
    Marcus

  12. Antworten
    Stephen 11. Januar 2018 um 12:34 Uhr

    Hallo Frank, geile Seite die du hier aufgebaut hast. Endlich kann man mal etwas besser vergleichen was der eine oder andere Saugroboter kann – Toll. Meine Frage zum roborock wäre wie es im Inneren aussieht. Auf eBay* habe ich bereits Ersatzteile (Frontwheel, Wischtuch, Bürste und Laser abstandssensor) gesehen aber das sind für mich eher Kleinigkeiten. Kann man den auch Räder, CHM oder den seitenmotor tauschen?
    Vielen dank nochmal für die vielen tollen Tests!!!

    • Antworten
      Frank 12. Januar 2018 um 17:24 Uhr

      Kann ich dir nicht genau sagen, so wie es aussieht kann man alle Komponenten recht gut wechseln wenn man Ersatzteile findet.

  13. Antworten
    Selver 11. Januar 2018 um 21:39 Uhr

    Meine Erfahrungen:

    Xiaomi Mi robot 2. Version hab ich bestellt. Nach 17 Tagen inkl. Weihnachten und Silvester kam es an. Kein CE zeichen sondern CCC. Es steht alles auf chinesisch ausser oben drauf steht roborock.
    Somit ist geklärt die teuerere internationale version hat nicht nur den Eu Stecker sondern auch das CE Zeichen.
    Es besteigt alles besser als der Vorgänger in meiner Wohnung jedoch schwarze Teppiche weiter wie bei der 1. Version ein Riesenproblem.
    Hab die 4 Sensoren mit etwas hellem überklebt da keine Treppen also keine Absturzgefahr und nun keine Probleme mit schwarzem Untergrund. Er saugt super. Wischen ist auch mega. Es bleiben keine Streifen auf Laminat oder Fliesen. Mein hochflorteppich in schwarz wird optimal gesaugt.

    • Antworten
      Frank 12. Januar 2018 um 17:33 Uhr

      Dank für Info, gut zu wissen, ich ergänze das oben mal unter dem Testbetricht. Also wäre es schon vorteilhaft Internationale Version (diese hier*) zu bestellen.
      Merkwürdig das die China Version bei Dir Probleme mit schwarzen Teppich hat. In meinen Video siehst Du ja das ich das bei der internationalen Version nicht feststellen konnte, auf schwarzen Stoff hat er keinerlei Probleme gehabt.

  14. Antworten
    Rene 11. Januar 2018 um 23:11 Uhr

    Hallo Frank vorab ein klasse Test werde diese Seite weiter empfehlen

    Ich suche schon seit langer Zeit den passenden Staubsauger für unsere 80m² mit 5 Zimmern hatte den Roborock ins Auge gefasst aber bin dann wegen der Garantiezweifel davon ab

    Ich hatte nun den neuen Blaupunkt Smart und Deebot 95 Mk2 für den ähnlichen Preis im Auge .Nun wurde mir aber heute vom Verkäufer von beiden abgeraten da sie unsere “Verwinkelte“ Wohnung nicht zuverlässig schaffen würden.
    Ich solle lieber 2türen schließen ind einen günstigen kaufen

    Mich würde jetzt interessieren schafft der Roborock zuverlässig 5 kleinere Räume oder ist die Technik dann doch noch nicht soweit?

    Sorry für den langen Text aber… 🙂
    Mfg Rene

    • Antworten
      Frank 12. Januar 2018 um 17:53 Uhr

      Hallo Rene, den Blaupunkt Smart und Deebot 95 Mk2* habe ich noch nicht getestet. Aber so wie es aussieht ist der Blaupunkt Smart von der Navigation tatsächlich weniger für dich interessant, die Navigation ist recht einfach so das ich diesen wirklich nur für einzelne Räume nutzen würde. Besser ist schon der Deebot 95 Mk2*, zumindest laut Werbung und laut Daten. Er sollte eigentlich für Deine Wohnung geeignet sein wenn er alles leistet was versprochen wird.
      Ob er das aber wirklich gut macht und ob er mit dem Roborock wirklich mithalten kann, das kann nur ein Test bei uns zeigen. Der Roborock wäre in jedem Fall für deine Wohnung geeignet, da er aufgrund seiner sehr guten Navigation auch mit schwierigen Wohnungen zurecht kommt und zudem eine enorm große Akkukapazität besitzt. Eigentlich siehst Du das ja in dem Test und Videos selbst.

      • Antworten
        Rene 15. Januar 2018 um 19:25 Uhr

        Danke für die Mühe das du da nochmal rüber geschaut hast.Klasse

        Habe ihn heute bestellt.Wenn er 1Jahr hält haben wir 1€ pro tägliches saugen bezahlt.Damit kann man doch leben 🙂

  15. Antworten
    Steffen 13. Januar 2018 um 9:50 Uhr

    Hallo Frank,

    Danke für alle deine ausführlichen Tests. Insbesondere auf das von Dir getestete Nachfolgemodel des Xiaomi Mi Robot Vacuum habe ich mich gefreut. Leider sind die von mir erhofften App-Funktionen noch nicht ganz umgesetzt. Dies wären:

    -Wohnungs-Raumkarte wird gespeichert
    -Zimmer können einzeln markiert, benannt und später immer wieder für einzelne oder komplett Reinigungs-Sessions gwählt werden
    -Rote Zonen können in den einzelnen Zimmern dauerhaft festgelegt werden (z.B. Vase, Kabelecke, leicht umkippender Dekokrams der Frau)
    -selbst definiert Zonen können auch rund sein
    -Einzelne (schnell verdreckenden) Bereiche können dauerhaft gespeichert und schnell für die Reinigung wieder aufgerufen werden
    -(wird wohl nie passieren) App funktioniert ohne Server (nur lokal auf dem Tablet). Datenschutz wird eingehalten.

    Wenn einige dieser Funktionen mit hinzu kommen, könntest Du deinen Test ja bitte ergänzen. Derweil nutze ich meinen einfachen 100€ Robo und sperre diesen weiterhin in die einzelnen Zimmer ein ;-).

    Noch einmal Vielen Dank für die Mühe.

    VG
    Steffen

    • Antworten
      Frank 31. Januar 2018 um 9:40 Uhr

      Ja wenn ich etwas von weiteren Funktionen höre, merke ich das unter dem Test als Hinweis an. Schau öfters mal rein.

  16. Antworten
    Corinna 18. Januar 2018 um 17:29 Uhr

    Habe 7 Wochen auf meinen Roborock gewartet (bestellt 2.12.17 bei gearbest, angekommen 17.01.18). Bin sehr zufrieden, aber es ist doof, dass die Karte nicht bestehen bleibt – nach Spotreinigung ist die Gesamtkarte wieder weg und nur noch die Spotreinigungskarte ist da, dann kann man weder Go noch Bereiche ansteuern, dabei ist die alte Karte noch bei den archivierten Reinigungen zu sehen.

    • Antworten
      Frank 31. Januar 2018 um 10:01 Uhr

      Ob Karte auch bei Spot-Reinigung gelöscht wird weiß ich gar nicht mehr genau, aber kann schon sein. Nimm am besten statt der Spotreinigung den Funktion zum markieren eines Reinigungsbereiches, damit erreichst DU das gleiche aber die Karte wird nicht gelöscht. Ich denke aber das da bald noch Updates kommen, so das man eine Karte bald auch speichern kann.

  17. Antworten
    Xenia Rose 19. Januar 2018 um 15:47 Uhr

    Hallo,
    Wir wollen uns einen Roboterstaubsauger kaufen und nach diesem Testbericht sind wir von diesem Modell sehr angetan.
    Trotzdem habe ich zwei Fragen:
    -Da er ja aus China geliefert wird, besteht ja keinerlei Garantie. Bei Elektronin sind wir da immer etwas skeptisch und haben Angst ein „Montagsgerät“ mit irgendwelchen Macken zu erwischen. Sind bei diesem Roboter irgendwelche häufigen Fehler bekannt? Oder ist er „fehlerfrei“?

    -Wenn der Roboter während des Wischvorgangs über den Teppich fährt, kommt er zwar ohne Probleme darüber, aber wird der Teppich dann nicht feucht? Oder „fährt“ der Roboter das Wischtuch irgendwie „ein“?
    Das ist wurde für mich im Video nicht ganz deutlich…

    Vielen Dank!

    • Antworten
      Matthias D 12. Februar 2018 um 22:28 Uhr

      Man hat laut der letzten Seite der Bedienungsanleitung eine 12 monatige Garantie. Dazu bietet gearbest* (auch in deutsch): 45 Tage Geld zurück Garantie. 1 Jahr kostenlose Reparatur. 2 Jhare Gewährleistung.

      Das Wischtuch macht den Teppich nicht so feucht, dass man sich Gedanken machen müsste. Das trocknet ruck zuck ab. Das Tuch fährt nicht ein.

    • Antworten
      Frank 31. Januar 2018 um 10:12 Uhr

      Die Xiaomi Roboter sowie der Roborock* haben wirklich Top-Qualität, ich bin bislang sehr zufrieden und habe noch nie Probleme mit meinem gehabt. Auch die meisten anderen Leser berichten eigentlich fast nur positives. Montagsgeräte kann man allerdings immer erwischen, egal wie teuer das Gerät ist.
      Das Wischtuch berührt ja nur sehr sanft den Boden, wenn es über einen kurzflorigen Teppich fährt haben die Fasern ja nur geringen Kontakt zum Teppich (da dieser nicht glatt ist), daher wird kaum Feuchtigkeit an den Teppich abgegeben. Die dürfte so gering sein das die sofort wieder verdunstet. Einen weiteren Mechanismus gibt es da nicht. Zugegeben die Methode erscheint simple und einfach, ist sie ja auch, dennoch funktioniert die handhabung und Reinigung so besser als bei Robotern die sich abmühen einen Teppich zu umfahren. Wir hatten noch keinen Roboter im Test gehabt, dessen Wischfunktion in unserem Testraum besser anwendbar war.

  18. Antworten
    Julian 6. Februar 2018 um 11:10 Uhr

    Hi,

    wie viel Liter (Milliliter) Wasser passen denn in den Wassertank? Und kann ich das beigefügte Wasser mit etwas Allzweckreiniger vermischen?

    Viele Grüße

    • Antworten
      Frank 9. Februar 2018 um 16:26 Uhr

      140 ml, also für ca. 1 bis 2 Räume ausreichend

  19. Antworten
    Saubermann 11. Februar 2018 um 18:12 Uhr

    Hat schon jemand Erfahrungen mit Glasflächen?
    Bei mir gibt es
    a) Glasflächen (Geländer), die 55mm über dem Boden enden.
    b) Glastüren, die fast bis zum Boden reichen.
    In beiden Fällen rammelt mein sonst sehr sanfter Samsung Navibot immer wieder verzweifelt dagegen und versucht irgendwie hindurch zu fahren. Im Fall a) liegt die Glaskante wohl knapp über seinen Infrarot-Sensoren, im Fall b) hängt es etwas von der Beleuchtung ab, ob seine Infrarotsensoren die Glasfläche erkennen.

    Gibt es da eventuell Unterschiede zwischen dem Xiaomi Mi und dem Roborock?
    Der Mi scheint ja über Ultraschall-Sensoren zu verfügen, die die Glasflächen eigentlich gut erkennen müssten.

  20. Antworten
    Thomas 12. Februar 2018 um 16:41 Uhr

    Hallo,

    ich habe eine Frage zum alten Xiaomi (der wo noch ohne Wischfunktion ist). Habe einen Bereich den ich nicht reinigen will. Da hängen Pflanzen Teile bis auf den Boden. Mit dem neuen kann ich das ja rausnehmen, soweit ich verstanden habe ?
    Wie kann ich so einen Bereich mit dem alten abgrenzen. Kann man da so was wie eine virtuelle Mauer machen ?
    Danke
    Gruß Thomas

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:51 Uhr

      Beim Roborock geht das, beim alten Xiaomi nicht bzw. nur mit Magnetband.

  21. Antworten
    Matthias D 12. Februar 2018 um 22:12 Uhr

    Nachtrag:
    Das Paket kam gut verpackt und ohne Schäden an.
    Der Stromanschluss war ein original asiatischer Stecker allerdings mit einem Euro-Adapter.
    Die Einbindung der App in das iPhone war trotz o.g. Tips (in Text und Video) sehr tricky und kostete mich viel Zeit und Nerven.
    Der Sauger heißt übersetzt Stein fegender Roboter. In unserem WLAN heißt er nun „mei Mudder“.

  22. Antworten
    Arthur 17. Februar 2018 um 10:11 Uhr

    Ich hab doch ein problem mit Wischen. Er gibt ze wenig wasser und der Roborock macht zwei wasserstreifen. Habt jemand anders dass gleiche Problem? Kann mann dass selbst zum Beispiel lössen durch zwei extra Lochern zu machen?

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:42 Uhr

      Hatte ich noch nicht, Du kannst aber die „Wasserleiter“ (so kleine Stopfen) auswechseln falls diese verstopft sind. Es liegen sogar schon Ersatzstopfen bei. Allerdings braucht man das gewöhnlich erst nach sehr langer Zeit. Extra Löcher würde ich auf keinen Fall rein machen. Wenn es dir nicht feucht genug ist, dann mach das Tuch vorher einfach nass.

  23. Antworten
    Sabine 22. Februar 2018 um 21:20 Uhr

    Hallo Frank,
    Ich habe seit kurzem die erste Generation im Einsatz. Allerdings quält er sich sehr beim Auffahren auf meinen dicken Ikea Teppich. Auch sind die Türschwellen im Altbau ein Problem, da unterschiedluch hoch. Es ist schon ein arges Gerumpel und tut dem Fahrwerk bestimmt nicht gut. Er versucht das Auffahren auch trotz geschlossener Tür. Aus diesen Gründen erwäge ich den Kauf der 2.Generation. Hast Du die Wischfunktion mal auf einem dickeren Teppich getestet? Meine Bedenken sind, dass der im Tuch befindliche Staub/Dreck auf dem Teppich abgestreift wird

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:32 Uhr

      Nun die Nasswischfunktion haben ich nicht mit dickem Teppich getestet. Aber es kann durchaus sein das es da mit dem Wischen etwas schwieriger wird, das liegt aber in der Natur der Sache. Ich würde die Wischfunktion nicht in Räumen nutzen wo ein höherer Teppich vorhanden ist, da werden alle Roboter Ihre Probleme bekommen, wenn auch unterschiedliche Probleme.

  24. Antworten
    Aleks 23. Februar 2018 um 0:34 Uhr

    Hallo,
    vielen Dank zuerst einmal an Frank für diese beeindruckende Seite insgesamt! Mir hat es sehr geholfen mich für den Roborock zu entscheiden obwohl ich HomeBot Fan bin und es beim Roborock natürlich Bedenken zum Datenschutz gibt. Ggf. hilft dieser Kommentar dabei.

    Wer sich um Datenschutz kümmert, hat natürlich den Teil zum Gastnetzwerk der Fritzbox gelesen. Beim einrichten der App benötigt man hier die Möglichkeit der Geräte untereinander zu kommunizieren damit der Roborock sich mit dem (in meinem Fall) frisch eingerichteten Account verbinden kann. Sobald dies funktioniert, müssen die Geräte nicht mehr untereinander (direkt) kommunizieren und die Funktion kann deaktiviert werden. Nun ist sicher zu stellen, dass das eigene Smartphone wieder – und nur – über das Hauptnetzwerk kommuniziert. Von nun an wird der Robot immer „remote“ bedient, so wird es angezeigt wenn im im Menü den Status anzeigt. Vorausgesetzt man nutzt ein Android Smartphone mit mindestens Android 7 (hab kein anderes) kann man unter dem Punkt: „Einstellungen->Apps->Mi Home->Berechtigungen“ die Rechte begrenzen. Sofort nach der Installation hat das App leider alle Rechte, da es nicht auf die aktuellen Standards angepasst ist (hierbei wird vor der ersten Benutzung der Benutzer gefragt bevor ein Recht eingeräumt wird). Um den Roboter finden zu können werden die Rechte Speicher, Standort und Telefon benötigt. Ist der Roboter gefunden, kann Standort deaktiviert werden. Die Bedienung über die App funktioniert trotzdem ganz normal. Danach macht es Sinn unter „Einstellungen->Apps->Mi Home->Über anderen Apps einbl.“ sowie unter „Einstellungen->Apps->Mi Home->Systemeinstellungen schreiben“ ein „Nein“ auszuwählen. Natürlich ist es trotzdem möglich bis dahin eure Kontakte etc. zu kopieren, ab dann jedoch nicht. Es handelt sich also um keine perfekte sondern eher langfristig „bessere“ Lösung. Die Nachteile sind u.a., dass ihr euren Roborock immer „remote“ bedient und daher zum Beispiel nicht über die Fernbedingung in der App bedienen könnt. Weiter baut sich das Bild der Karte eventuell deutlich langsamer auf. Der Vorteil ist, dass der Robot, selbst bei einem destruktiven Firmware Upgrade nicht euer Netzwerk angreifen kann da über Fritzbox („darf NICHT“ mit anderen Geräten kommunizieren“ oder einem anderen Hersteller Äquivalent) die Kommunikation in euer Hauptnetzwerk nicht erlaubt wird. Euer Handy wird über die Android Mechanismen geschützt, allerdings ist es durchaus möglich das eure Kontakte etc. bis dahin kopiert wurden! Bezüglich IOS kann ich leider nichts sagen.

    Zum Nachteil den Robot nicht per Fernsteuerung fernsteuern zu können: Ich habe den Robot hochgehoben und in meine Küche getragen um zu wischen während die Tür zu war. Nach dem Ende, öffnete ich die Tür und klickte im App „dock“. Es ist wirklich unfassbar, aber nach zahlreichen Orientierungen fand er die Station da ich die Tür geöffnet hatte!! Super 🙂

    Vielen Dank lieber Frank für Deine professionelle Arbeit damit wir alle davon partizipieren können! Das ist wirklich groß! Ich liebe meinen Roborock!! Vielleicht hilft dieser Artikel ja ein wenig („zurück“).

    Viel Spaß!

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:26 Uhr

      Danke für Lob aber auch die tollen ergänzenden Tipps in Sachen Datensicherheit, ich bin sicher das Du damit wieder einigen die Sorgen etwas genommen hast.

  25. Antworten
    Mario Stockinger 23. Februar 2018 um 10:39 Uhr

    Bin durch Zufall auf deine Testvideos gestoßen und auf die Website. Vielen Dank für diese Ausführlichen Tests.

    Was mich interessieren würde : Meine Eltern haben große Lamellen Vorhänge die bis knapp über den Boden gehen (ca, 1CM Absand) und jedes Element ist ca. 50cm Breit. Würde der Saugroboter davor umdrehe oder sic h unter das Element schieben ? Widerstand haben diese Vorhänge nicht viel.

    Funktioniert die Kanten Erkennung auch bei gefliesten Treppen die hell (rötlich) sind ?

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:23 Uhr

      Ja so etwas gehört zu den schwierigeren Hindernissen. Ich kann es dir nicht 100% genau sagen weil ich sowas nicht habe. Ich habe das mal versucht mit weißem Stoff etwas nachzustellen, da kommt es dann schon mal vor das er langsam weiter fährt. Er wird in jedem Fall langsamer und vorsichtiger am Rand werden, aber es kann sein das er die Lamellen nach hinten an die Wand schiebt. Es ist dann die Frage ob das tragisch ist, es könnte durchaus sein das es in der Praxis gar nicht so schlimm ist. Sowas müsste man dann wirklich genau unter gegebenen Bedingungen ausprobieren.

  26. Antworten
    Frank Braun 24. Februar 2018 um 15:38 Uhr

    Hallo zusammen,
    nachdem ich über ein Jahr den Xiaomi Mi Vakuum hatte und damit super zufrieden war, habe ich mir jetzt den Roborock 2* zugelegt, der Nachfolger des Xiaomi*.

    Saugfunktion: der Roborock 2 hat 200 Pascal mehr Saugleistung, aber ehrlich gesagt das merkt man nicht wirklich, er saugt ebenso gut wie perfekt wie der Roborock 1. Die Navigation ist ebenfalls ähnlich wie beim Roborock 1 die Reverenz unter allen Saugroboter (Meiner Erachtens). Ich habe mir den Roborock 2 zugelegt, wegen der höheren Steigleistung auf Teppichboden, mein alter Xiaomi hatte da immer Probleme mit drauf zukommen, für den neuen ist das kein Hindernis mehr.

    Wischfunktion: Da der neue auch putzen kann ist erfreulich, das macht er eigentlich auch sehr gut und deutlich schneller und besser als meine beiden IRobots (240 und 390 T) . Der gravierende Nachteil ist hier das er bauartbedingt, keine Ränder putzt, es bleiben zum Rand hin ca. 10 cm ungeputzt, das machen die IRobots besser.

    Fazit: Die Saugfunktion und die Navigation, ist für mich z. Zt. das Beste was der Markt liefert, von daher meine klare Kaufempfehlung. Ich habe auch mal einen IRobot 980 in meiner Wohnung laufen lassen dürfen….nie wieder IRobot, wenn man mal einen Roborock hatte. Wer keinen hohen Teppiche hat und keine Putzfunktion braucht, für den ist der Roborock 1 die erste Wahl, für das kleine Geld bekommt man keinen besseren Saugroboter, wer auch putzen möchte , oder höhere Teppiche hat, den lege ich den Roborock 2 ans Herz, die zweite Generation ist für Lärmempfindliche auch besser geeignet, er ist trotz höherer Saugleistung deutlich leiser.

  27. Antworten
    Kai 26. Februar 2018 um 20:37 Uhr

    Moin,

    Eine Frage, die ich bisher noch nicht beantwortet gefunden habe: Wie verfährt man am besten mit Türen?

    Ich habe mindestens drei Räume, die der Robrock reinigen soll, verbunden durch zwei Türen. Ich würde jetzt vermuten: Mache ich die Tür ganz auf, bleibt der Bereich dahinter komplett dreckig. Mache ich die Tür nur einen Spalt auf, dann erkennt der Robo das entweder nicht als Durchgang oder macht sich selbst beim Reinigen den Weg zu.

    Gibt es da Erfahrungswerte: Sprich, wie stark haut der Robo beim Reinigen gegen Türen, ist das stark genug, um eine halboffene Tür beim Reinigen zu schließen und sich so den Weg zu versperren? Oder wie macht ihr das?

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 16:08 Uhr

      Nun ja das kommt ein wenig auf die Gegebenheiten an und kannst Du natürlich halten wie du willst. Ich öffne die Türen dann schon komplett. Es ist aber richtig das er dann den Bereich hinter der Tür nicht säubern kann. In meinem Falle wäre oft nur ein kleiner Streifen der sowieso selten schmutzig ist. Man kann es ja auch abwechselnd mal so und mal so machen, ich reinige oft auch nur einzelne Räume. Natürlich kann man auch was drunter klemmen und sie halb offen lassen, allerdings ist mir das zu umständlich. Wenn also mal hinter Tür noch Schmutz erkennbar sein sollte, dann greifen wir halt zum Akkustaubsauger, das ist in 30 Sekunden gemacht.

  28. Antworten
    Tanja Kuhlmann 1. März 2018 um 12:05 Uhr

    Hallo Frank, hatte mir aufgrund Deiner Ausführungen und Videos den Roborock bestellt. Bin auch sehr zufrieden. Leider hat mein Mann vor ein paar Tagen die Tür mit Schwung aufgemacht und dabei das Gerät wohl recht hart getroffen… Jetzt ist mir aufgefallen das nur einseitig aus den Lüftungsschlitzen Luft ausgeblasen wird. Das Gerät befindet sich auf werkseinstellung. Ist das normal? Vielen Dank vorab!

    • Antworten
      Frank 1. März 2018 um 15:59 Uhr

      Hallo Tanja, das ist ganz normal das die Abluft nur aus einer Seite kommt. Das Gitter hat man wohl nur größer gemacht damit es schöner aussieht.

  29. Antworten
    Xenia 5. März 2018 um 11:59 Uhr

    Hallo,
    unser Roborock 2 ist letzte Woche angekommen und wir sind sehr zufrieden, allerdings habe ich noch eine Frage zu der App und finde im Internet nirgends ein Tutorial o.ä. zu den einzelnen Funktionen etc.

    Wir haben zwei Räume in unserer Wohnung, die aufgrund von Türschwellen vom Roborock separat gereinigt werden müssen.
    Somit „entwirft“ er für diese Räume dann auch immer eine neue ‚Karte‘.

    Ist es irgendwie möglich die Karte der Wohnung zu speichern und aufzurufen, sodass man dann eben dafür auch das Zone-Cleaning nutzen kann?
    Denn wenn ich die App öffne, ist immer der zuletzt gereinigte Raum zu sehen und wenn das einer von den zwei Räumen mit Türschwelle war, müsste ich erst wieder die ganze restliche Wohnung reinigen lassen, um dann auf dieser Karte einzelne Bereiche auswählen zu können…

    In der Cleaning History seh ich zwar alle Grundrisse, aber dort kann ich sie ja nicht auswählen (oder zumindest hab ich bisher nicht rausgefunden wie….)

    Ich hoffe, das war halbwegs verständlich… 🙂
    Vielen Dank für die Hilfe!

    • Antworten
      Frank 12. März 2018 um 14:26 Uhr

      Laut Hersteller wird auch an einer speicherbaren Karte gearbeitet, bislang wird nur die letzte gespeichert, wurde ja schon mehrfach angesprochen.

  30. Antworten
    Enrico 5. März 2018 um 12:16 Uhr

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die super Seite, sowas findet man sehr selten, weiter so!. Dank der Seite haben wir den Roborock bestellt. Bestellt am 01.02 geliefert am 28.02 in der Eu Version. Er funktioniert super. Das Wischen ist mehr feuchtes Staubwischen aber da wir fast nur Laminat haben einfach eine Top Ergänzung. Wir haben sehr wenig Teppiche im Haus allerdings dafür tief schwarze Stellen und die macht er nicht, da scheinen die Absturzsenoren zu greifen. Hier wird man die Sensoren manipulieren müssen oder es wird vlt durch ein Update nach besser.

    • Antworten
      Frank 12. März 2018 um 14:24 Uhr

      Die stellen müssen aber sehr dunkel und schwarz sein. Im Test konnten wir bei schwarzem Stoff keine Probleme feststellen. Aber kommt eventuell auch auf die Struktur der schwarzen Fläche an.

1 2

Hinterlasse einen Kommentar